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Tor: Kirchen, Burgruinen und Landschaft im Vall de Tor

Unterkünfte in Tor

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Tor, Tal und Ortsbild

Tor gehört zur Landschaftseinheit Altes Nogueres und gilt als einer ihrer markantesten Orte. Zugleich gehört der Ort zu den Orten, die ihre ursprüngliche städtebauliche Struktur besonders gut bewahren. Im Vall de Tor kommen Mufflons (Ovis aries / O. gmelini) in Buschland und auf Weideflächen vor. Ebenfalls im Tal befindet sich der markante Felsvorsprung Roc de Llumaneres. Im Landschaftsbild stehen damit Buschland, Weideflächen und ein einzelner markanter Felsvorsprung als unterschiedliche Elemente nebeneinander.

Sant Pere de Tor und historische Baumerkmale

Im Zentrum von Tor steht die Pfarrkirche Sant Pere de Tor. Das außergewöhnliche Gebäude zeigt Bauformen des 10. Jahrhunderts, die besonders an der Apsis und am Glockenturm sichtbar sind. Der Glockenturm ist annähernd pyramidenstumpfförmig; möglicherweise besitzt Sant Pere de Tor zudem vorromanische Elemente. Apsis und Glockenturm sind damit die beiden Bauteile, an denen sich die genannten historischen Formen besonders deutlich zeigen.

Castell de Tor auf dem Bergkamm

Auf einem Hügel oberhalb von Tor steht die Burg Castell de Tor auf mehr als 1.600 Metern Höhe. Von der früheren Burg sind ein runder Turm, ein östlich davon gelegenes Areal und ein markanter Burggraben erhalten. Die Ruinen von Sant Pere del Roc de Tor liegen auf einem Bergrücken über Tor, auf demselben Gipfel wie die Überreste des Castell de Tor. Ein künstlich in den Fels geschnittener Graben trennt beide. Die gemeinsame Gipfellage und der Graben beschreiben die enge räumliche Beziehung der beiden historischen Anlagen. Der Zugang zu Sant Pere del Roc de Tor führt über denselben Weg wie der Zugang zum Castell de Tor. Von der Befestigung des Castell de Tor aus dürfte man das Tal kontrolliert haben, das über den Port de Cabús eine vergleichsweise einfache Verbindung zwischen Andorra und Pallars ermöglicht.

Höhle und Kirchenruine in der Landschaft

Eine weitere historische Spur führt in die Landschaft oberhalb des Ortes: Die lokale Bezeichnung „la canya de les Bones Dones“ verweist auf die gleichnamige Höhle oberhalb von Tor links des Barranc de Sant Ambrós, in der der Legende nach verwunschene Frauen lebten. Die Ruinen der Kirche Sant Ambròs de Tor liegen vereinzelt in einem Wald etwa 3 km nördlich von Tor am Lauf des Flusses. Zu Sant Ambròs de Tor führt kein klarer Weg; der Zugang erfordert das Durchqueren von Feldern entlang des Flusses. Höhle und Kirchenruine gehören damit zu unterschiedlichen Landschaftsräumen oberhalb beziehungsweise nördlich von Tor.

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Route durch das Vall de Tor

Auch die Route von Alins zum Port de Cabús an der Grenze zu Andorra führt durch das Tal von Tor. Sie verläuft über einen Straßenabschnitt sowie über eine Forstpiste. Für Pkw ist dabei nur die Forstpiste nicht geeignet. Für die Fahrt ist deshalb zwischen dem Straßenabschnitt und der nicht für Pkw geeigneten Forstpiste zu unterscheiden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

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