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Linyola: Baugeschichte, Wege und lebendige Traditionen

Unterkünfte in Linyola

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Linyola verbindet eine Baugeschichte mit Wegen, die den Ort auf unterschiedliche Weise erschließen. Die Casa de la Vila ist ein Renaissance-Herrenhaus: Ihr Bau begann 1556 und war bereits 1557 abgeschlossen. An der Pfarrkirche Santa Maria (Església parroquial de Santa Maria de Linyola) führt die Route Fars de Ponent als einer ihrer Stopps vorbei.

File:Cal Formiguera (Linyola) 2.JPG File:Cal Formiguera (Linyola) 2.JPG Foto: Vriullop via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Baugeschichte zwischen Gotik und Moderne

Die Església de Santa Maria in Linyola gilt als bemerkenswertes Beispiel der Spätgotik des 16. Jahrhunderts und besitzt ein Renaissanceportal. Errichtet wurde sie zwischen 1587 und 1600 im gotischen Stil; spätere Änderungen folgten, deren Arbeiten 1969–1971 abgeschlossen wurden. Ein weiterer markanter Bau ist der Antic escorxador municipal, ein zwischen 1929 und 1931 errichtetes Gebäude der Moderne. Derzeit wird es für Wechselausstellungen, Workshops und andere Aktivitäten genutzt.

Routen für Geschichte und Bewegung

Auch die Wege geben Linyola einen besonderen Rhythmus. Der Camí de Sant Jaume durchquert den Ort entlang der Kirche und des Rathauses und gehört zum Abschnitt Tram-4 des katalanischen Wegenetzes. Die Ruta del riu Corb erreicht Linyola aus Richtung des Estany d’Ivars i Vila-sana und folgt auf Wegen entlang des Flusses Corb durch das Gemeindegebiet. Die Rutes Saludables de Linyola umfassen sechs Rundwege, die sich zum Gehen, Radfahren und für andere Fortbewegungsmittel eignen und für alle zugänglich sind. Bei den Rutes Saludables sind neben dem Gehen und Radfahren auch andere Fortbewegungsmittel genannt. Die sechs Rundwege ergänzen damit die Wege entlang des Corb und des Camí de Sant Jaume um ein eigenes Angebot im Gemeindegebiet von Linyola.

Besonders klar ist die Route 3: Escenaris de la Guerra Civil. Sie ist eine einfache Rundroute, 8,7 km lang und verläuft im Uhrzeigersinn. Start und Ende liegen an der Plaça Planell; unterwegs erschließt sie mehrere Schauplätze des Spanischen Bürgerkriegs in Linyola.

Naturgarten und örtliche Spezialität

Natur und regionale Eigenart zeigt der Parc de les Olors de Linyola. Sein Garten ist etwa 6.000 m² groß und umfasst mehr als 90 aromatische und medizinische Pflanzenarten sowie mehr als 40 Baum- und Straucharten. Der Parc ist außerdem auf den Anbau einer emblematischen Pflanze spezialisiert. In Linyola ist die Tradition, daraus Likör herzustellen, nie verloren gegangen.

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Feste mit eigener Handschrift

Zum lokalen Kalender gehört das Fest der Cassola de tros. Es eröffnet in Linyola am 22. Mai die erste Festa Major des Jahres zu Ehren von Santa Quitèria und findet seit ungefähr 45 Jahren statt. Eine andere wiederkehrende Tradition ist das Pessebre Vivent de Linyola, das seit 1999 jährlich stattfindet. Dabei gilt es als Darstellung alter Handwerke und Berufe sowie biblischer Szenen.

Weitere Orte: Ivorra, Camarasa, Alfés, Peramea, Lleret, El Pont De Suert, Vilac, Bescaran

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

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