Vidreres: Burg, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Vidreres
Vidreres verbindet die Burg Sant Iscle, historische Bauwerke und Wege durch Felder und Wälder. Die Burg Sant Iscle war eine Befestigungsanlage des Vizegrafen von Cabrera und vom 12. bis zum 15. Jahrhundert in Betrieb. Während ihrer Betriebszeit bestimmte sie die Geschicke des Gebiets von Vidreres. Die ersten historischen Nachrichten über die Pfarrei Santa Maria de Vidreres stammen aus dem 11. Jahrhundert. Die heutige Kirche Santa Maria de Vidreres entstand durch eine umfassende architektonische Umgestaltung am Ende des 18. Jahrhunderts im barock-neoklassizistischen Stil.
File:Castell de sant Iscle de Vidreres (1).jpg
Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Weitere Orte: Fontanals De Cerdanya, Massanes, Sils, El Far d'Empordà, Salt, Pau, Ordis und Beget.
Geschichte und Bauwerke
La Torre d’en Llobet stammt mit ihrem ursprünglichen Baukörper aus dem 15. bis 16. Jahrhundert und umfasst einen viergeschossigen Wehrturm. La Torre d’en Llobet ist über einen Feldweg erreichbar, der bei Kilometer 88 der Straße C-35 von Vidreres nach Llagostera abzweigt. Mas Flassià ist ein Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert, das bereits im 13. Jahrhundert dokumentiert war.
Wege durch die Landschaft
Der Via-Marina-Abschnitt in Vidreres ist 12,9 Kilometer lang und quert das Küstengebirge im Bereich von Caulès. Die Via Marina Romana–Camí de Sant Jaume verbindet Girona und Barcelona entlang der antiken Via Marina der Via Augusta und verläuft durch Vidreres. Zur Burg Sant Iscle führt ein 3,7 Kilometer langer, leichter, linearer Weg mit einer ungefähren Gehzeit von einer Stunde. Der Weg verläuft durch Felder sowie Steineichen- und Pinienwälder und steigt anschließend zu dem Hügel hinauf, auf dem die Burg liegt. Die Burg Sant Iscle ist von Vidreres aus über einen örtlichen Weg erreichbar, der an der Carrer de la Costa Brava beginnt; anschließend führt ein ausgeschilderter Aufstieg von zehn Minuten zu Fuß zur Burg.
Landschaft und Natur
Die Route zur Ermita de Caulès und zum Turó de Puig Ventós führt zur Burg Sant Iscle, zu den Teichen von Llobet, zu La Torre d’en Llobet und zur Ermita de Caulès und verläuft durch Felder und Wälder. Die Route zu den Teichen von Llobet führt zunächst durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete und anschließend durch mediterranen Wald. Die Teiche von Llobet umfassen drei Teiche; die Familie Llobet legte sie am gleichnamigen Bach zur Bewässerung der Felder an. La petja de Sant Martí ist ein Granitfelsen mit eingravierten Kreuzen und einer markierten Stelle, die einem Fußabdruck ähnelt, am Weg von Caulès nach Cabanyes. Am Aussichtspunkt des Turó de Puig Ventós lässt sich die gesamte Ebene von La Selva überblicken. Vidreres verfügt über einen relativ abgeschiedenen Naturraum, der seine biologische Vielfalt bewahrt.
Lokale Tradition
El Ranxo ist eine gemeinschaftliche Eintopftradition, bei der Einwohner und örtliche Betriebe Zutaten beisteuern und die Köche knapp dreißig Töpfe mit jeweils 100 Litern zubereiten. El Ranxo de Vidreres findet jeden Faschingsdienstag auf der Plaça Lluís Companys statt, die auch Plaça de l’Oliva heißt.
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