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Cabanes: Kirchen, Burgreste und Flugplatzgeschichte

Unterkünfte in Cabanes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cabanes liegt in der Gemeindeebene des Alt Empordà, inmitten einer weiten, von den Flüssen Muga und Llobregat bewässerten Ebene. Das offene Landschaftsbild und die beiden Flussläufe prägen den räumlichen Charakter des Ortes.

Landschaft und Wasser

Seit dem 12. Jahrhundert ist in Cabanes die Nutzung des Wassers der Muga für den Betrieb von Mühlen belegt. Diese dienten vermutlich zum Mahlen von Getreide. Flusswasser und Mühlen verknüpfen in Cabanes einen natürlichen Landschaftsraum mit einer historischen Form der Nutzung. Der Muga begegnet hier daher nicht nur als Teil der Landschaft, sondern auch als Bestandteil der Ortsgeschichte.

Kultur und Geschichte

Der Bau der heutigen Pfarrkirche Sant Vicenç begann 1803; am 22. Januar 1820 wurde sie gesegnet. In der Kirche befindet sich außerdem ein steinernes Taufbecken mit geometrischen und pflanzlichen Motiven, das auf das Jahr 1604 datiert ist. So stehen an Sant Vicenç ein Bau aus dem frühen 19. Jahrhundert und ein deutlich älteres Ausstattungsstück zusammen. Architektur und Ausstattung gehören dabei zu unterschiedlichen Zeiten der Kirchengeschichte.

Auf dem Friedhof von Cabanes sind die Überreste der mittelalterlichen Kirche Sant Maurici zu sehen. Erhalten ist eine 20 Meter lange Mauer des Kirchenschiffs; außerdem steht dort ein Teil einer halbrunden Apsis. Vom Kloster Sant Feliu de Cadins ist nur noch die mittelalterliche Kirche erhalten, während die übrigen Klostergebäude verloren gegangen sind. Beide Orte bewahren damit unterschiedliche Formen mittelalterlicher Sakralarchitektur.

Die Torre de Cabanes ist der einzige erhaltene Teil der Burg. Der zylindrische Turm ist etwa 16 Meter hoch. In der Kapelle Sant Sebastià nutzten die Vizegrafen von Rocabertí bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts die Kapelle für Zeremonien zur Besitzergreifung ihrer Rechte über Cabanes. Turm und Kapelle verbinden so die erhaltene Burgsubstanz mit der Herrschaftsgeschichte des Ortes.

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Auch der ehemalige republikanische Flugplatz Aeròdrom 312 (SAF-26) gehört zur Ortsgeschichte. Er war vom Sommer 1937 bis zum 5. Februar 1939 in Betrieb. Für Cabanes sind sechs bekannte Befestigungsanlagen dokumentiert; sichtbar sind noch die Überreste eines Bunkers am Llobregat, eines an der GIV-6024 und zweier an der Muga. Die militärischen Spuren ergänzen die sakralen und mittelalterlichen Zeugnisse um einen Abschnitt des 20. Jahrhunderts.

Routen

Eine kürzere Variante der Route 312 beginnt und endet in Cabanes und führt zu den ehemaligen Flugzeughangars. Die Strecke ist 5,3 Kilometer lang; ihre ungefähre Dauer beträgt 65 Minuten zuzüglich Aufenthalt. Unterwegs steht damit die Geschichte des früheren Flugplatzes im Mittelpunkt.

Der Rundweg von Route 312 in Cabanes ist 10 Kilometer lang und beginnt und endet am Parkplatz La Fruitareda. Route 312 beginnt und endet als Rundroute außerdem am Parkplatz des Parc de la Font de Vilabertran. An drei Stationen sind die Start- und Landebahnen, die Unterkunft des Personals und die Montagewerkstatt des ehemaligen Flugplatzes zu sehen. Die beiden Rundrouten erschließen dabei verschiedene Teile der erhaltenen Flugplatzgeschichte.

Weitere Orte

Weitere Orte in derselben übergeordneten Region sind La Vajol, Els Hostalets D'en Bas, Figueres, Sant Feliu De Guixols, Bàscara, Campdevànol, Molló und Gerona.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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