Llambilles: Kirchen, Carrilet-Spuren und die Gavarres
Unterkünfte in Llambilles
Llambilles zwischen Ebene und Gavarres
Llambilles in Katalonien richtet den Blick auf drei eigenständige Motive: die Pfarrkirche von Llambilles, die Spur der Carrilet-Bahn und die bewaldeten Hänge des Massís de les Gavarres. Historische Bauformen, eine ehemalige Bahntrasse und Wege durch unterschiedliche Landschaftsräume geben dem Ort ein vielseitiges Profil für eine Reiseplanung abseits austauschbarer Ziele.
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Foto: Carlos Pino Andújar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Llambilles umfasst einen bewaldeten Bereich des Massís de les Gavarres. Die hügeligen Landschaften sind von Kiefern und Korkeichen geprägt und bilden einen Kontrast zur bewirtschafteten Ebene von Llambilles. Die Route Passejant per Llambilles führt durch die bewirtschaftete Landschaft von Llambilles und weiter bis zur abgelegenen Ermita de Sant Cristòfol del Bosc. Die Route Sant Cristòfol del Bosc veranschaulicht verschiedene Waldtypen der Gavarres, darunter Steineichenwälder, Korkeichenwälder, Kiefernwälder, Kastanienwälder und Auwälder. Auf der Route Sant Cristòfol del Bosc gibt es einen Erholungsbereich mit Picknicktischen.
Kirchen und historische Bauformen
Die Pfarrkirche von Llambilles ist dem Sant Cristòfol geweiht. Das heutige Gebäude ist gotisch und weist barocke Elemente auf; errichtet wurde es auf einem romanischen Fundament. Die Fassade der Pfarrkirche von Llambilles hat ein barock geprägtes Erscheinungsbild. Zu ihr gehören ein bogenförmig aus Keilsteinen gefügtes Portal und eine Rosette. Romanisches Fundament, gotischer Baukörper und barocke Fassadengestaltung geben der Kirche mehrere klar unterscheidbare historische Ebenen.
Die Capella de la Mare de Déu de la Pietat a Erols lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Bei der Restaurierung der Capella de la Mare de Déu de la Pietat wurde ihr ursprünglicher steinerner Altar freigelegt. Die Ermita de Sant Cristòfol del Bosc de Llambilles ist eine romanische Kirche mit rechteckigem Grundriss und einer leicht zugespitzten halbrunden Apsis. Seit ihrer Wiedereröffnung für den Gottesdienst am 1. November 1981 wird die Ermita de Sant Cristòfol del Bosc genutzt.
Carrilet-Geschichte und besondere Orte
Die Estació del Carrilet de Llambilles bewahrt die lokale Spur einer Schmalspurbahn. Die Carrilet-Bahnlinie verband Sant Feliu de Guíxols mit Girona und wurde am 29. Juni 1892 eröffnet. Die Via Verda auf der Ebene von Llambilles wird sowohl von Radfahrern als auch von Fußgängern genutzt und verläuft auf der ehemaligen Trasse der Carrilet-Bahn von Quart bis Cassà de la Selva. Damit stehen in Llambilles historische Eisenbahngeschichte und eine heutige Nutzung der früheren Trasse nebeneinander.
La Torre in Llambilles gehört zum Inventar des architektonischen Kulturerbes von Katalonien. La Torre ist ein ländliches Ensemble aus einem alten Bauernhaus mit mehreren Nebengebäuden und einer eklektischen Erweiterung aus dem vergangenen Jahrhundert. Die Erweiterung besitzt einen rechteckigen Grundriss, einen Turm und einen großen Saal im Obergeschoss. Ein weiteres ungewöhnliches Ziel ist die Roca de les 30 Creus, ein mittelgroßer Stein im Wald mit mehr als dreißig eingemeißelten Kreuzen.
Festa Major in Llambilles
Zur Festa Major de Llambilles gehören unter anderem die Llambijocs, der Llambitast und das Festival Inèdit. Diese benannten Bestandteile verleihen dem Fest einen eigenen lokalen Rahmen und ergänzen die historischen und landschaftlichen Themen, die Llambilles prägen.
Weitere Ziele: Ullastret, Figueres, Madremanya, Riumors, Argelaguer, Llers, Sant Feliu de Buixalleu, Sant Pere Pescador
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