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Argelaguer zwischen Quellen, Burgen und Geschichte

Unterkünfte in Argelaguer

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Argelaguer liegt im Tal des Flusses Fluvià zwischen den Wasserläufen Llierca und Borró sowie am östlichen Hang der Garrotxa. Argelaguer verbindet Flusslage, Quellen, romanische Bauelemente, Burgen und Routen durch die Landschaft.

File:Argelaguer - 20200802 165246.jpg File:Argelaguer - 20200802 165246.jpg Foto: Pere prlpz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Weitere Orte: Beuda, Vilallonga De Ter, Sant Julià del Llor, Palau-Sator, Mieres, Sant Martí Vell, Sant Feliu De Guixols und Palau De Santa Eulàlia.

Natur und Wasser

An verschiedenen Stellen gibt es mehr als zwanzig Quellen. Die wichtigste ist der Quellbereich Jonquet am Bewässerungskanal Rec d’Orriols. Der frühere Wasserkanal El Rec leitete Wasser durch die gesamte Altstadt von Argelaguer bis zur Kirche Santa Maria und speiste zugleich mehrere Tränken für Tiere. In der Umgebung von Argelaguer liegen die Gipfel la Creu de Monteia, la Calma, Puig de Lliurella und Sant Julià del Mont.

Kultur und Geschichte

Der Camí Ral verlief in Argelaguer entlang der heutigen Carrer Major und hatte einen Abzweig zur Pfarrkirche und zur Kapelle Santa Anna. Die Capella de Santa Anna ist ein romanisches Gebäude mit einem Schiff, einer Apsis und einem gewölbten Portal. An der Kapelle wurde 1460 eine der Heiligen Anna gewidmete Bruderschaft gegründet.

Die Casa Forta dels Montpalau ist ein Beispiel für eine katalanische Zivilgotik-Burg beziehungsweise einen gotischen Schlosspalast. Das Castell d’Argelaguer wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ist ein Beispiel für eine katalanische gotische Festung mit quadratischem Grundriss, die früher befestigt war. Die Kapelle Mare de Déu del Guilar wurde wahrscheinlich zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert nahe dem befestigten Haus der Familie Montpalau errichtet; von diesem Haus sind heute nur einige eingestürzte Mauern erhalten.

Santa Maria d’Argelaguer bewahrt romanische Bauelemente: die Basis des Glockenturms und der Apsis, zwei dekorative Säulchen der Apsis sowie einen Mauerabschnitt, der durch eine Erweiterung aus dem 17. Jahrhundert verborgen ist. In der Gemeinde Argelaguer sind außerdem die Überreste von zwei Eisspeichern, den Pou de glaç, erhalten. Die archäologische Fundstätte Can Xac ist eine offene Siedlung aus dem späten Bronzezeitalter; dort wurden verschiedene Gegenstände und Werkzeuge sowie die Hüttenstrukturen der damaligen Bewohner gefunden.

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Feste und Museen

Zur Festa del Roser gehören der Tanz und die Prozession der Riesenfigur Màssio, des Müllers, der Großkopf-Figuren L'Hereu i la Pubilla, en Toni del Porró und en Gervasi de Cassoles sowie der kleinen Riesenfigur Santanàs. Begleitet wird die Feier von Stelzenläufern und traditioneller Musik mit Violinen, Akkordeons und einer Cobla de tres quartans. Die Festa del Roser wird am 2. Mai gefeiert; häufig werden mehrere Festveranstaltungen am zweiten Maiwochenende organisiert.

In der Umgebung von Argelaguer liegen das Museu Darder Espai d'Interpretació de l'Estany, das Museu de la Garrotxa und das Museu Dels Sants D'Olot; alle drei sind Museen.

Routen

Die Garrell-Route beginnt am Parkplatz neben dem Rathaus von Argelaguer, führt durch Felder zum Fluss und weiter zu den natürlichen Quellen der Riera de Can Sis-rals. Dort sind die von Josep Pujiula, bekannt als „Garrell“, geschaffenen Land-Art-Werke zu sehen. Die Ruta del riu bietet die Möglichkeit, Stockenten, Graureiher und Seidenreiher zu beobachten; mit viel Glück lassen sich auch Fischotter sehen, die Ende der 1990er-Jahre am Fluvià wieder angesiedelt wurden. Die Route der Dritten Karlistenkriege führt zu Schauplätzen des letzten Karlistenkriegs.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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