La Vall De Bianya: Wege, Kirchen und Natur
Unterkünfte in La Vall De Bianya
Natur zwischen Wiesen, Wäldern und Bächen
La Vall De Bianya verbindet eine kleinteilige Landschaft mit geschichtsträchtigen Wegen und Kirchen. Die Landschaft von Vall de Bianya umfasst Wiesen, Wälder und Bäche in kleinen und großen Tälern. Teilweise liegt das Tal im Parc Natural de la Zona Volcànica de la Garrotxa; der Naturpark umfasst in Vall de Bianya 174,2 Hektar. So treffen auf engem geografischem Raum offene Flächen, bewaldete Abschnitte und Wasserläufe aufeinander.
File:053 Casa Mas Farró de la Vall de Bianya.(Formatges artesans de Farró). Foto 3-11-2013.JPG
Foto: Miquel Solé via Source, CC BY-SA 3.0
Ein wichtiges Kulturerbe ist die Vía Romana del Capsacosta. Sie gilt als Weg römischen Ursprungs und als sekundärer Abzweig der Via Augusta. Der einzige sehr gut erhaltene Abschnitt verläuft auf 8 Kilometern zwischen Sant Pau Vell innerhalb der Gemeinde Sant Pau de Segúries im Ripollès und dem Pas dels Traginers in Vall de Bianya in der Garrotxa. Die Vía Romana del Capsacosta ist außerdem als Bien Cultural de Interés Nacional ausgewiesen.
Kirchen und befestigte Häuser
Mehrere Bauwerke geben der Vall de Bianya eine historische Tiefe. Sant Salvador de Bianya wurde im Jahr 1170 geweiht. Santa Margarida de Bianya ist eine einschiffige romanische Kirche mit halbrunder Apsis. Sant Andreu de Porreres war die Hauptkirche der Pfarrei Vall del Bac; die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 946.
Auch die Torre de Sant Pere steht für die wehrhafte Architektur der Gegend. Sie wurde im 15. Jahrhundert von Guillem Corona errichtet und bewahrt trotz späterer Anbauten das Erscheinungsbild eines befestigten Hauses. Die Route Sant Miquel del Mont führt zudem zum Castell del Coll, einem befestigten mittelalterlichen Haus aus dem 11. Jahrhundert.
Routen mit unterschiedlichen Landschaftsbildern
Für aktive Tage bieten sich mehrere klar unterscheidbare Wege an. Die Grüne Route von Vall de Bianya verbindet Llocalou und Hostalnou de Bianya zu Fuß oder mit dem Fahrrad und führt durch Anbauflächen und Weideland. Sie ist mit Unterstützung zugänglich oder für Handbike-Nutzer geeignet. Die Route Sant Miquel del Mont ist ein Rundwanderweg und beginnt in Hostalnou de Bianya. Sie bietet Panoramablicke auf die Täler von Bas und Bianya und führt durch den Eichenwald La Torre de Sant Pere, einen der wenigen Stieleichenwälder in La Garrotxa mit besonders großen Bäumen.
Eine weitere Verbindung zur Landschaft schafft die Route 3 Vall dels Sentits: Von Sant Pere Despuig folgt sie dem Lauf der Riera de Santa Lucía bis zur Brücke La Rovira. Eine Route beginnt in La Canya und führt durch die Täler von Bianya, Sant Ponç und Vall del Bac. Zu den genannten Ausgangs- und Zielorten gehören Llocalou, Hostalnou de Bianya, Sant Pere Despuig und La Canya.
Farro und Landschaftsverständnis
Farro ist ein hauptsächlich aus Maismehl zubereitetes lokales Gericht und eng mit Vall de Bianya verbunden. Die wiederkehrend stattfindende Fira del Farro feiert die Kultur, Gastronomie und das Gebiet von Vall de Bianya. Im Centre d'Interpretació del Paisatge de la Vall de Bianya in Sant Salvador de Bianya befindet sich das Empfangs- und Informationszentrum der Gemeinde.
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