l'Armentera zwischen Fluvià-Ebene und Kulturerbe
Unterkünfte in L'armentera
l'Armentera liegt in der alluvialen Ebene an der Mündung des Fluvià. Die Gemeinde gehört zu den Gemeinden, die den Parc Natural dels Aiguamolls de l'Empordà bilden. Der Ort verbindet den Flussraum mit einer vielschichtigen Baugeschichte: Naturpark, Kirche, Mühle und historische Verteidigungsbauten stehen für unterschiedliche Facetten desselben Reiseziels.
Fluvià-Ebene und Feuchtgebiete
Der Parc Natural dels Aiguamolls de l'Empordà kann über l'Armentera betreten werden. Er besteht aus Teichen, umschlossenen Feldern und überschwemmten Wiesen und bietet insbesondere Wasservögeln einen bevorzugten Lebensraum. Die Bereiche des Riu Vell und seine beiden Mäander sind in den Parc Natural dels Aiguamolls de l'Empordà, den PEIN und das Natura-2000-Netz einbezogen. Damit reicht der Naturraum von offenen Feuchtflächen bis zu den geschwungenen Wasserläufen des Riu Vell.
Wandern und Radfahren
Die Gemeinde ist im Tourismusbereich mit der Wanderroute „Itinerari pel marge dret del Fluvià“ verbunden. Die Radtour „Ruta cicloturística L'Escala-Empúries al Fluvià“ führt durch l'Armentera und anschließend zum Fluss Fluvià. Außerdem führt die fünfte Etappe des GR 92 von Sant Pere Pescador nach L'Escala durch das Dorf l'Armentera. Die drei Routen ordnen den Ort jeweils in einen eigenen Verlauf zwischen Dorf, Flusslandschaft und den benachbarten Zielen ein.
Kirche und historische Bauten
Das heutige Gebäude der Església de Sant Martí de Tours in l'Armentera stammt aus dem 19. Jahrhundert und steht auf einer Grundlage aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Die Kirche hat ein einschiffiges Langhaus, ein Querhaus, Seitenkapellen und eine fünfeckige Apsis in neoklassizistischer Gestaltung. Erhalten sind außerdem Gemälde von Joan B. Panyó, die die vier Rosenkranzgeheimnisse darstellen. Die Pfarrei Sant Martí de Tours in l'Armentera ist seit 974 belegt.
Der Búnquer in l'Armentera ist ein T-förmiges Betonbauwerk mit zwei rechteckigen Baukörpern und Schießscharten in beiden Teilen. Das Maschinengewehrnest in l'Armentera gehörte zur zweiten Linie der passiven Küstenverteidigung und liegt neben der Straße zwischen Sant Pere Pescador und l'Armentera. Über dem Hauptportal von Can Moret befindet sich die Inschrift „JACOBUS VIADER ME FECIT – 1686“. Im Schlussstein des abgeflachten Bogens über dem Eingang zu Can Muñoz ist die Jahreszahl 1820 eingemeißelt. El molí de l'Armentera war historisch die bedeutendste Mühle der Grafschaft Empúries und wurde ab 1733 restauriert.
Die Fira de la Poma
Die XXIX Fira de la Poma in l'Armentera umfasste Stände mit verschiedenen Apfelsorten und natürlichem Apfelsaft. Zur Fira de la Poma gehörten außerdem Vorführungen und Verkostungen gekochter Apfelgerichte sowie von Alioli mit Apfel. Die Gemeinde bezeichnete ein Veranstaltungsjahr als das 30. Jubiläumsjahr der Fira de la Poma de l'Armentera. Die Fira de la Poma soll jedes Jahr im Oktober stattfinden.
Weitere Ziele im Umfeld
Weitere Ziele in diesem Reisekontext: Bordils, Massanes, Flaçà, Salt, Llampaies, Sant Climent Sescebes, Quart, Madremanya.
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