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Guils De Cerdanya: Romanik und Bergwege in der Cerdanya

Unterkünfte in Guils De Cerdanya

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Romanik, Brücke und Ortsgeschichte

Guils de Cerdanya verbindet romanische Baukunst mit historischen Wegen. Im regionalen Umfeld von Guils de Cerdanya führt Territori Cerdanya 360 durch ein Mittel- und Hochgebirgsgebiet. Einen besonders frühen Bezug zur Ortsgeschichte bietet die Pfarrkirche Sant Esteve: Sie ist in der Weiheurkunde von La Seu d’Urgell aus dem Jahr 839 als Pfarrei unter dem Namen „EGUILS“ belegt. Die Weiheurkunde dokumentiert damit eine frühe historische Erwähnung von Sant Esteve.

File:Sant Esteve de Guils de Cerdanya 1.JPG File:Sant Esteve de Guils de Cerdanya 1.JPG Foto: MarisaLR via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 es

Architektonisch besitzt Sant Esteve eine halbkreisförmige Apsis mit einem außen dekorierten Gesims und einem Zahnfries. Die Pfarrkirche gilt als eines der herausragendsten architektonischen Juwelen der Romanik in Cerdanya. Einen weiteren historischen Akzent setzt die Brücke Pont de Sant Martí d’Aravó. Sie hat römische Ursprünge; über sie verlief die Strata ceretana. Ihre beiden Bögen stammen aus dem 14. Jahrhundert, als die Brücke wiederaufgebaut wurde.

Routen zwischen Wald, Weideland und Hochgebirge

Auch auf zwei Rädern lässt sich die Umgebung entlang eines klar beschriebenen Verlaufs erleben. Die BTT-Route Ruta del contrabandista führt von Iravals über einen zunächst sanften und anschließend steilen Anstieg nach Guils und danach über Remei und Pont de Sant Martí weiter. Für die Tagesplanung lässt sich der BTT-Verlauf dadurch in einen zunächst sanften, danach steilen und anschließend weiterführenden Abschnitt gliedern; die benannten Orte markieren seine Folge. Als ergänzendes Ausflugsziel liegt in der näheren Umgebung von Guils de Cerdanya der Estany de Malniu außerhalb der Gemeinde; aufgrund seiner Nähe gilt der See als interessante Ausflugsmöglichkeit.

Die Route zum Pedró de la Tossa beginnt in Guils de Cerdanya und führt zur Langlaufstation Guils-Fontanera. Dabei verläuft sie durch dichte Schwarzföhrenwälder und Weidelandschaften. Bei der Route zum Pedró de la Tossa wechseln die Landschaftsbilder zwischen dichten Schwarzföhrenwäldern und offenen Weidelandschaften, bevor die Langlaufstation erreicht wird. Diese Kombination aus bewaldeten Abschnitten und offenen Weideflächen prägt den Weg ebenso wie sein Verlauf bis zur Langlaufstation Guils-Fontanera. Für die Orientierung von Puigcerdà aus führt die Strecke nach Guils Fontanera über die N-260 in Richtung Bellver de Cerdanya und anschließend über die GIV-4035 in Richtung Guils de Cerdanya.

Die Estació Esquí Nòrdic Fontanera dient als Ausgangspunkt für Skitouren am Puigpedrós-Massiv mit mehr als 1.000 Höhenmetern im Aufstieg. Der Ausgangs- und Endpunkt der Route zum Puigpedrós befindet sich am Parkplatz der Langlaufstation Guils-Fontanera.

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In Fontanera findet Mitte August das Aplec de Fontanera statt. Im regionalen Umfeld von Guils de Cerdanya umfasst Territori Cerdanya 360 eine Strecke von 178 km durch ein Mittel- und Hochgebirgsgebiet mit Höhenlagen zwischen 960 und 2.257 m. Die Spannweite der Höhenlagen macht bei Territori Cerdanya 360 den Unterschied zwischen 960 und 2.257 m innerhalb des regionalen Streckenrahmens sichtbar.

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