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Santa Coloma de Gramenet zwischen Flusspark und Kulturerbe

Unterkünfte in Santa Coloma De Gramenet

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wasserwege am Besòs

Santa Coloma de Gramenet verbindet die Uferlandschaft des Besòs mit iberischer Geschichte, historischen Gebäuden und Kulturangeboten. Der öffentliche Bereich des Parque Fluvial del Besòs steht für Wege am Wasser, Puig Castellar für eine Siedlung auf dem gleichnamigen Hügel; drei Kulturerbe-Routen, das Centro Cultural Can Sisteré, Ecometròpoli und die Vinya d’en Sabater erweitern das Spektrum.

File:056 Safareig, pl. Montserrat Roig (Santa Coloma de Gramenet).jpg File:056 Safareig, pl. Montserrat Roig (Santa Coloma de Gramenet).jpg Foto: Enric via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Im Abschnitt von Santa Coloma de Gramenet erstreckt sich der öffentliche Bereich des Parque Fluvial del Besòs über fast 5 km – von der B-20-Brücke beziehungsweise von Can Zam Norte bis zur Eisenbahnbrücke in Sant Adrià de Besòs. Er umfasst 5 Hektar asphaltierter Wege zum Gehen und Radfahren; am linken Ufer gibt es einen eigens markierten Radweg. Über 20 Zugänge mit barrierefreien Rampen und Treppen führen zu diesen Wegen. Am linken Ufer führen die Zugänge aus den Stadtgebieten von Santa Coloma de Gramenet und Sant Adrià de Besòs zum Park.

Puig Castellar und die Serralada de Marina

Die iberische Siedlung Puig Castellar liegt auf dem Gipfel des gleichnamigen Hügels im Parque de la Sierra de Marina. Sie liegt auf 303 Metern Höhe und nimmt etwas mehr als 4.000 m² ein. Besiedelt war sie vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis zum Beginn des 2. Jahrhunderts v. Chr.; sie gehörte zum Volk der Laietani. Der Mirador de la serralada de Marina liegt an der Calle Menorca im Viertel Can Franquesa und bietet Ausblicke auf den Vallès und die Serralada Prelitoral.

Historische Orte und Kulturerbe

Das Museo Torre Balldovina befindet sich in einem Wehrturm aus dem 11. Jahrhundert. Der Turm diente später als landwirtschaftliches Gebäude, als großes Wohnhaus und als Sommerresidenz der Familie des Schriftstellers Josep Maria de Sagarra. Eine andersartige historische Struktur ist die Cova d’en Genís: Sie ist eine Grabstätte, die aus einem Hohlraum zwischen Granitfelsen besteht.

Das Kulturerbeprogramm von Santa Coloma de Gramenet umfasst drei Routen, die nach ihrer Lage im Zentrum, im Norden und im Süden der Stadt gegliedert sind. Sie können mit einem Audioführer für Besucher und Touristen erkundet werden. Der Audioführer-Service ist kostenlos; die Geräte werden im Museu Torre Balldovina abgeholt und zurückgegeben. Die Audioführer sind auf Katalanisch und Spanisch verfügbar.

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Kunst, Lernorte und Naturpfade

Ecometròpoli bietet geführte Besichtigungen der Dauerausstellung, Workshops, Naturpfade im Parc Serralada de Marina sowie Aktivitäten im Parc de Mobilitat Sostenible i Educació Viària an. Dort können Besucher grundlegende Verkehrsregeln lernen, indem sie auf einem Verkehrsparcours mit Karts und Fahrrädern fahren. Das Centro Cultural Can Sisteré vermittelt dem Publikum vielfältige Ausdrucksformen zeitgenössischer Kunst.

Weinbau im Recinte Torribera

Im Recinte Torribera wachsen in der Vinya d’en Sabater mehr als 4.000 Rebstöcke von vier Rebsorten: die schwarzen Sorten Garnatxa und Garrut sowie die weißen Sorten Pansa und Picapoll. Die Vinya d’en Sabater bietet außerdem geführte Besuche mit Schwerpunkt auf Weintourismus und Sommellerie an.

Weitere Orte im selben regionalen Zusammenhang: Castellar del Vallès, Sant Boi De Lluçanès, Castellolí, Castellví De La Marca, Vilassar De Mar, Jorba, La Roca del Vallès, Collbato.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

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