Matadepera: La Mola, Naturpark und Festtradition
Unterkünfte in Matadepera
Naturraum, Natura 2000 und La Mola
Ein Teil des Gemeindegebiets von Matadepera gehört zum Parc Natural de Sant Llorenç del Munt i l’Obac, in dem Konglomeratformationen vorherrschen. Der zum Gemeindegebiet von Matadepera gehörende Teil des Parc Natural de Sant Llorenç del Munt i l’Obac ist als Natura-2000-Gebiet geschützt.
File:002 Can Solà del Pla (Matadepera), rellotge de sol.jpg
Foto: Enric via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Der Gipfel La Mola ist über drei ausgeschilderte Hauptrouten erreichbar: vom Coll d’Estenalles, über den Camí dels Monjos sowie über Can Robert und Can Pobla. Der Weg von Can Robert und Can Pobla mündet im letzten Abschnitt in den Camí dels Monjos. Bis zum Gipfel gibt es keinen Straßenverkehr. Auf La Mola behandelt eine Dauerausstellung den Gipfel und den historischen Komplex des Klosters Sant Llorenç del Munt.
Natur und Ortsgeschichte verbinden sich in Matadepera an mehreren konkreten Orten: im geschützten Naturraum, an den Wegen zur La Mola, in der Cova del Frare, am Forn d’obra de Can Pobla und an der ursprünglichen Kirche Sant Joan de Matadepera.
Wege, Höhle und Spuren der Landschaftsnutzung
Die Ruta per la pedra seca in Matadepera ist ein kleiner, gemächlicher Rundgang durch eine schattige Schlucht unterhalb des Collet de Mont-rodon (618 m), der die natürliche Umgebung und die frühere Nutzung der Landschaft durch den Menschen vermittelt. Die Cova del Frare liegt im Massiv Sant Llorenç del Munt, in der Canal de Can Pobla, und ist eine durch Verkarstungsprozesse in tertiären Konglomeraten entstandene Höhle. Der Forn d’obra de Can Pobla, ein Ziegel- oder Bauziegelofen, liegt südöstlich von Can Pobla am linken Rand des Weges, der um das Haus herum zum Pla dels Escorpins führt.
Ortsgeschichte zwischen Kirche und Kalköfen
Die ursprüngliche Kirche Sant Joan de Matadepera, auch Mata Xica genannt, bildete rechts der Riera de les Arenes den ursprünglichen Mittelpunkt einer Siedlung mit verstreut liegenden Bauernhäusern. Nach dem Weinbau wurde die Kalkofenproduktion in Matadepera zur zweitwichtigsten wirtschaftlichen Ressource des Ortes.
Festes de Sant Sebastià
Die Festes de Sant Sebastià sind Matadeperas wichtigstes Winterfest. Die Vorbereitungen beginnen am 26. Dezember mit der Auswahl einer Kiefer, die seit 1975 zu den zentralen Elementen des Festes gehört, anschließend bis zur Plaça del Baldiró getragen und dort aufgestellt wird. Am Sonntag, der dem 20. Januar am nächsten liegt, gehören bei den Festes de Sant Sebastià in Matadepera der Ball de l’Arbre, der Ball del Tortell, der Tanz der Riesen und Sardanas zum Programm. Der Ball de l’Arbre ist ein für alle offener Rundtanz, der während der Festes de Sant Sebastià um eine in der Mitte eines Platzes aufgestellte Kiefer getanzt wird.
Ein Gebäck mit Festbezug
Der Tortell de Sant Sebastià ist ein für Matadepera typisches Feingebäck, das ganzjährig hergestellt wird und während der Festes de Sant Sebastià im Januar besondere Bedeutung erlangt.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele: Casserres, Sant Sadurní D'anoia, Cardona, Sant Vicenç de Castellet, Santa Coloma De Gramenet, Sant Jaume De Frontanyà, Torrelletes und Orpí.
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