Villadepera: Duero-Landschaft, Kulturspuren und Wege

Duero-Landschaft und Wege

Villadepera lässt sich über markante Orte und Wege kennenlernen. Der Mirador de Peña Centigosa verfügt über einen Steg und Aussichtspunkte mit Blick auf den Duero. Der Mirador de Peña Centigosa umfasst in die Umgebung integrierte Stege und auskragende Plattformen, die Zugänglichkeit und Sicherheit der Besucher verbessern. Von der Umgebung der Peña Centigosa führt ein schmaler Weg in den Arribe; für geübte Wanderer besteht die Möglichkeit, auf einer Rundroute nach Villadepera zurückzukehren. Die konkreten Ortsnamen eröffnen unterschiedliche Blickrichtungen: Der Mirador de Peña Centigosa steht für Duero-Aussicht und Stege, die Mina El Carrascal für Galerien und Bergbaugeschichte, das Museo Sacro für religiöse Geräte und Gewänder.

Flusscanyon und Felsabbrüche

Der Duero bildet im Naturpark Arribes del Duero einen Flusscanyon, indem er sich in granitische und metamorphe Gesteine eingeschnitten hat. Vom Puente de Requejo, volkstümlich Puente Pino genannt, bietet sich ein Blick auf die Landschaft des Naturparks Arribes del Duero. Auf der Wanderstrecke zwischen Villadepera und Villardiegua de la Ribera bieten von Wasser über Jahrmillionen geformte Felsabbrüche einen landschaftlichen Anreiz. Geologie, Aussicht und Wanderstrecke bleiben dabei an klar benannte Orte gebunden.

Wanderweg nach Villadepera

Der Sendero GR-14 Moral de Sayago–Villadepera erreicht Villadepera über den alten Camino Viejo de Zamora. Der alte Wegverlauf gehört damit unmittelbar zu dem benannten Sendero, der nach Villadepera führt.

Bergbaugeschichte der Mina El Carrascal

Vier Kilometer von Villadepera entfernt liegt die Mina El Carrascal, eine Galerie möglichen römischen Ursprungs, die hauptsächlich im 16. und 17. Jahrhundert ausgebeutet wurde. Besucher können in der Mina El Carrascal mehr als 200 Meter Galerien begehen und einen Teil einer Erzader sowie den Schacht sehen, der die verschiedenen Ebenen miteinander verband. Die Anlage verbindet den möglichen römischen Ursprung mit einer hauptsächlich auf das 16. und 17. Jahrhundert bezogenen Ausbeutung.

Historische Verbindungen

Der Puente de Requejo, volkstümlich Puente Pino genannt, war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein bedeutendes Ingenieurbauwerk und verbesserte die Verbindungen zwischen Sayago und Aliste. Der Paso de la Barca zwischen Villadepera und Pino del Oro verband die zamoranischen Regionen Aliste und Sayago. Der Paso de la Barca war vom Mittelalter bis zum Jahr 1914 in Betrieb. Beide Orte stehen damit für unterschiedliche historische Formen der Verbindung zwischen den genannten Regionen.

Museo Sacro und Quellen

Die ehemalige Ermita de San Roque beherbergt das Museo Sacro. Im Museo Sacro befinden sich Geräte und Gewänder, die über Jahrhunderte bei religiösen Ritualen verwendet wurden. Die Fuente Beber hat römischen Ursprung. Die Fuente de la Santa ist eine Quelle mit eisenhaltigem Wasser, dem heilende Eigenschaften zugeschrieben werden. Für kulturgeschichtlich interessierte Besucher liegen damit religiöse Gegenstände und Quellen mit unterschiedlichen überlieferten Merkmalen in einem gemeinsamen Themenfeld.

Bewahrte Ortsgeschichte

Villadepera bewahrt eine alte gemeinschaftliche Alquitara, den alten Lagar de las Escabadas und den Tejar de la Laguna. Die drei Bezeichnungen gehören zu den konkret benannten alten Elementen, die in Villadepera erhalten sind.

Oktobertermine

Das Ofertorio del Rosario findet in Villadepera am ersten Sonntag im Oktober statt. Der jährliche Leichtathletikwettkampf Legua Pino-Villadepera findet am ersten Samstag im Oktober statt.

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