Santa María de Huerta: Kloster, Burgen und Landschaft
File:Monasterio de Santa María de Huerta, Santa María de Huerta Soria, España, 2015-12-28, DD 28-30 HDR.JPG
Foto: Diego Delso via Source, CC BY-SA 4.0
Kloster, Burgen und archäologische Spuren
Santa María de Huerta zeigt seine Geschichte besonders deutlich am Zisterzienserkloster: Es wurde 1882 zum Nationaldenkmal erklärt. Die touristische Besichtigung umfasst die Kirche, zwei Kreuzgänge und die Klosterräumlichkeiten. Wer sich für religiöse Architektur und die Geschichte klösterlicher Orte interessiert, findet hier ein klar umrissenes Kulturthema.
Die Burg von Belimbre gilt als Ursprung von Santa María de Huerta als Ort und Kloster. Von der Burg sind auf dem Hügel runde Türme auf quadratischem Sockel, Abschnitte einer dicken Mauer aus Bruchstein sowie ein in den Fels gehauener Zisternenrest erhalten. Das archäologische Gelände El Castro Celtíbero o „Ciclopeo“ wurde im Juni 1931 als Kulturgut von besonderem kulturellem Interesse (Bien de Interés Cultural, BIC) anerkannt.
Auf dem Gelände sind zerstörte Mauern und ein aus sehr großen Steinen errichteter Turm erhalten. Einige dieser Steine sind bis zu 2,5 Meter lang und 1 Meter breit. Die Dimensionen geben den archäologischen Spuren eine konkrete, anschauliche Form, ohne dass dafür eine große Anlage vorausgesetzt werden muss.
Lokales Leben und religiöse Traditionen
Das Museo del pueblo von Santa María de Huerta sammelt seit 2014 Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände und landwirtschaftliche Geräte. Sie spiegeln die örtlichen Tätigkeiten und Bräuche des 19. und 20. Jahrhunderts wider. Einen weiteren festen Bezug zum lokalen Leben bilden die traditionellen Festtage zu Ehren der Schutzpatronin Nuestra Señora la Virgen del Destierro: Sie finden jedes Jahr drei Tage lang um den 8. September statt.
Im Gemeindegebiet von Santa María de Huerta stehen außerdem zwei Peirones beziehungsweise Pairones de San Pascual Bailón. An diesen Bildstöcken halten Einheimische auf dem Weg an und beten zum Heiligen.
Hochflächen, Schluchten und Wege
Das Gebiet von Algondrón liegt im LIC Sabinares del Jalón. Seine Hochflächen sind von Wacholderbeständen mit Buschwerk geprägt und von zahlreichen Majadas und Schluchten unterbrochen. Im Gebiet von Algondrón gibt es zudem eine ausgeschilderte Route, die mit ländlichem Inlandstourismus und Ornithologie verbunden ist.
Der Manantial de Algondrón liegt in einem üppig bewachsenen Tal an einer Verbindungsroute zwischen den Gemeindegebieten von Santa María de Huerta und Iruecha. Der Camino al Mirador führt als Spazierweg entlang der Mauer des Zisterzienserklosters bis zu den Dreschplätzen.
Unterwegs nach Santa María de Huerta
Auch der Camino-del-Cid-Zweig „En tierra de nadie“ endet in Santa María de Huerta. Im Zisterzienserkloster gibt es einen Stempel für den Geleitpass. Santa María de Huerta ist über die Autovía A-2 und die Eisenbahnstrecke zwischen Madrid und Barcelona erreichbar.
Weitere Orte
Weitere Orte: Fuentetoba, La Rasa, Langa De Duero, Casarejos, Dombellas, Calatañazor, Lubia, Borobia
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