Fuentetoba: Wasserfall, Wanderwege und Kulturerbe

File:Fuentetoba. Soria. (40119148074).jpg File:Fuentetoba. Soria. (40119148074).jpg Foto: Miguel Ángel García. from Ólvega., España via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Natur am Fuß des Pico Frentes

Fuentetoba liegt am Fuß des Pico Frentes. La Toba ist ein mehr als 20 m hoher Wasserfall, der zwischen Felsformationen eingebettet ist. Der Río Golmayo entspringt am Pico Frentes und durchfließt Fuentetoba. Bei La Toba gibt es kleine Seen oder Teiche, die als außergewöhnlich klar gelten. Für Ihre Orientierung lassen sich hier Bergfuß, Fels, fallendes Wasser, Flusslauf und kleine Gewässer als klar unterscheidbare Landschaftsmotive lesen.

Fels und Höhenweg

Die Sima del Pico Frentes umfasst eine stark abfallende Galerie, an deren unterem Ende sich herabgefallene Blöcke und anderes Material sammeln. Der Weg am Pico Frentes kann bis zum höchsten Punkt des Felsmassivs auf 1.375 m führen; dieser Punkt gilt als besonders aussichtsreich.

La Monjía und San Martín

Die Ermita de La Monjía in Fuentetoba ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Denkmal geschützt. In der romanischen Kapelle der Ermita de La Monjía wird das Bildnis Unserer Lieben Frau von Valvanera verehrt und aufbewahrt. Die Kapelle von La Monjía stammt aus dem 11. Jahrhundert und besitzt ein Portal aus drei konzentrischen Rundbögen.

Geschichte und Kirchen

Die Kirche San Martín de Tours in Fuentetoba wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Die Kirche San Martín bewahrt ein Taufbecken mit kreisförmigem Sockel und einer verzierten kegelstumpfförmigen Schale. Das Kloster La Monjía in Fuentetoba wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Die Entstehung von Fuentetoba wird mit der christlichen Wiederbesiedlung der Gegend im Zuge der Ausweitung auf kastilisches Gebiet im 12. Jahrhundert in Verbindung gebracht.

Feste, Wallfahrt und Felskunst

In Fuentetoba wird am 8. September das Volksfest zu Ehren der Jungfrau von Valvanera gefeiert. Am 11. November findet eine Wallfahrt zu Ehren des heiligen Martin statt. Bei der Wallfahrt zu Ehren der Virgen de Valvanera steigen die Teilnehmenden von der Kirche San Martín de Tours über den steinernen Kreuzweg zum Calvario hinauf und gehen anschließend weiter zur Monjía.

In der näheren Umgebung von Fuentetoba befindet sich die Fundstätte Peña de los Plantíos mit verschiedenen Darstellungen prähistorischer Felskunst aus der Bronzezeit. Die Fundstätte der Felskunst von Peña de los Plantíos liegt auf der Südseite eines Sandsteinfelsens zwischen Steineichen, auf halber Strecke zwischen Fuentetoba und Golmayo; die Felsmalereien werden zeitlich dem Äneolithikum beziehungsweise der frühen Bronzezeit zugeordnet.

Wandern und Orientierung

Ein Wanderweg führt von Fuentetoba zur Monjía und steigt ab der Monjía weiter in Richtung Pico Frentes an. Die Felswände von Fuentetoba dienen als Kletterschule. Natur, historische Bauwerke, Felskunst und religiöse Termine eröffnen Ihnen damit mehrere konkrete Zugänge zum Ort, ohne dass ein einzelnes Thema Fuentetoba vollständig bestimmen muss.

Von Soria führt die Straßenverbindung über die N-234 und die Anschlussstraße SO-P-5029 nach Fuentetoba.

Weitere Orte

Arévalo De La Sierra, Ciudad de Osma, Barriomartín, Diustes, Alcubilla De Avellaneda, Calatañazor, Salduero und Hinojosa de la Sierra

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Soria.

Unterkünfte in Fuentetoba vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter