Cabrejas del Pinar: Eisenzeit, Kiefernwälder und La Fuentona
Castro del Pico gibt Cabrejas del Pinar einen markanten historischen Auftakt. Die eisenzeitliche Siedlung wird auf 400 v. Chr. datiert, liegt auf 1.243 Metern Höhe in der Sierra de Cabrejas und ist zugleich ein natürlicher Aussichtspunkt über die Sierra de Urbión. So verbindet Castro del Pico die Siedlungslage in der Sierra de Cabrejas mit dem Aussichtspunkt über die Sierra de Urbión.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de San Millán ist eine Kirche im Barockstil; die heutige Iglesia de San Millán wurde im 16. und 17. Jahrhundert erbaut. Ihre Bauzeit liegt deutlich später als die Zeitstellung von Castro del Pico. Ein weiterer sakraler Bau ist die Ermita de la Virgen de la Blanca. Sie liegt etwa 3 km vom Ort entfernt, am Rand der N-234 und zugleich neben dem Kiefernwald. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes, und sie beherbergt ein Bildnis aus dem Jahr 1818. Barockstil und Bauzeit prägen die Iglesia de San Millán, während bei der Ermita der Kreuzgrundriss und das Bildnis von 1818 hervortreten. Die Bauzeit der Kirche und das Bildnis aus dem Jahr 1818 markieren zwei unterschiedliche historische Zeitpunkte im sakralen Zusammenhang.
Natur und Landschaft
Im südlichen Teil des Gemeindegebiets von Cabrejas del Pinar liegt La Fuentona, die als Naturdenkmal ausgewiesen ist. La Fuentona ist ein tiefer, trichterförmiger Quellaustritt, an dem der Fluss Abión an die Oberfläche tritt. Von Cabrejas del Pinar aus ist La Fuentona zu Fuß über längere markierte Wege erreichbar. Der Quellaustritt verbindet dabei seine trichterförmige Tiefe mit dem Austritt des Flusses Abión an die Oberfläche.
Das Naturgebiet von Cabrejas del Pinar bildet einen Übergangsraum zwischen eurosibirisch geprägten Kiefernwäldern mit verschiedenen Kiefernarten und mediterran geprägten Landschaften. Zu den Kiefernarten zählen albar, negral beziehungsweise resinero sowie pudio. In den mediterran geprägten Landschaften wachsen Sadebäume, Wacholder und Steineichen. Die unterschiedlichen Baumgruppen gehören damit zu zwei klar benannten Landschaftsprägungen innerhalb desselben Übergangsraums.
Wege und geografische Einordnung
Die Ruta paisajística del Sabinar verläuft entlang der Verbindung zwischen Cabrejas del Pinar und Muriel de la Fuente. Zur Route gehört die Erläuterung der Taina de La Verguilla; in ihrem Umfeld wurde außerdem ein Salegar wiederhergestellt. Die Natur der Umgebung von Cabrejas del Pinar lässt sich zu Fuß erkunden. Wegverlauf, Erläuterung und Wiederherstellung gehören bei dieser Route zu einem gemeinsamen landschaftlichen Zusammenhang.
Cabrejas del Pinar ist über die N-234 (Sagunto–Burgos) erreichbar. Die Abzweigung liegt 37 Kilometer von der Provinzhauptstadt Soria entfernt.
Zum weiteren Kreis der Reiseziele im übergeordneten Gebiet gehören Langa De Duero, Almazán, El Espino, Dombellas, Borobia, Canos, Aldehuela del Rincón und Ucero.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Soria.
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