Fuentepelayo: Kirchen, Feste und Landschaften

File:01 Fuentepelayo Ayuntamiento Ni.jpg File:01 Fuentepelayo Ayuntamiento Ni.jpg Foto: Nicolás Pérez via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur und Baugeschichte

Santa María la Mayor in Fuentepelayo entstand zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert. Spätere Restaurierungen verliehen dem übrigen Bauwerk einen gotischen Charakter. Zur Ausstattung gehört eine gotische Steinkanzel. Als Santa María in Fuentepelayo ist das Bauwerk als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument geschützt.

Auch El Salvador in Fuentepelayo ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument geschützt. Die Kirche zeichnet sich durch eine mit Flechtbandmustern verzierte Mudéjar-Holzdecke aus und ist in die Ruta Mudéjar de Segovia aufgenommen. Die Flechtbandmuster der Mudéjar-Holzdecke bilden dabei einen klaren architektonischen Gegensatz zur gotischen Steinkanzel und zum gotischen Charakter des übrigen Bauwerks von Santa María la Mayor.

Feste und Traditionen

Die Feier der Octava und die Paloteo-Tänze haben ihre traditionellen Elemente bewahrt und werden durch die Gemeinschaft über Generationen weitergegeben. Während der Octava treten die Paloteo-Tänzer in der Kirche Santa María la Mayor und auf den Straßen des Ortes auf. Bei ihrem Tanz bilden sie menschliche Türme in Verbindung mit Bögen. Der Wechsel zwischen Kirchenraum und Straßen sowie die Türme und Bögen prägen den Ablauf dieser überlieferten Festtradition.

Die Feste zu Nuestra Señora de la Asunción in Fuentepelayo finden vom 17. bis 20. August statt. Zu diesen Festen gehört ein traditioneller Festwagenumzug, der als einzigartig in der Provinz gilt. Der Augusttermin legt den Zeitraum fest, während der Umzug einen eigenen Bestandteil des Festprogramms bildet.

Natur und Landschaft

Im Botanischen Garten „Popayán“ stehen 11 Ökosysteme der Provinz Segovia im Mittelpunkt, darunter Hochgebirge, Auwald, Teich, Wacholderwald und Ackerland. Die behandelten Landschaftsräume reichen von Hochgebirge und Gewässern über Waldformen bis zu landwirtschaftlich geprägten Flächen. So treffen unterschiedliche Landschaftstypen innerhalb des Gartens aufeinander.

Der Botanische Garten „Popayán“ umfasst rund 8.000 m². Er verfügt über einen gepflasterten Besucherweg sowie Informationstafeln zur Interpretation des Parks. Die ungefähre Flächenangabe, der Weg und die Tafeln beschreiben den Garten nicht nur über seine Themen, sondern auch über seine räumlichen und gestalterischen Elemente. Hochgebirge, Auwald, Teich, Wacholderwald und Ackerland stehen im Garten als unterschiedliche Landschaftsräume nebeneinander; der gepflasterte Weg und die Informationstafeln begleiten diese Darstellung.

Die Laguna de la Llosa verfügt über einen Erholungs- und Rastbereich etwa 600 Meter vom Ortszentrum Fuentepelayos entfernt und ist zu Fuß erreichbar. Der Rastbereich und die ungefähre Entfernung gehören zu den konkret benannten Merkmalen dieses Naturziels. Mit der Laguna de la Llosa kommt ein weiteres Naturziel mit eigenem Rastbereich hinzu.

Weitere Orte

Weitere Reiseziele: Corral de Ayllón, Mata de Quintanar, La Losa, Santo Domingo de Pirón, Cabanillas, Santa Marta Del Cerro, Espirdo und Turégano.

Radroute

Durch Fuentepelayo verläuft die Route Ruta de los Macizos I.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segovia.

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