Zamayón zwischen Johannitergeschichte und ländlicher Landschaft
Zamayón mit Geschichte und ländlichem Charakter
Zamayón verbindet ländliches Erholungsangebot mit historischen Spuren. In Zamayón gehören die Landschaft und Nutztiere zum ländlichen Erholungsangebot; zugleich sind Überreste einer römischen Straße erhalten.
Vom Bistum Salamanca zur Kommende des Johanniterordens
Im Jahr 1136 wurde Zamayón von König Alfons VII. von León dem Bistum Salamanca übertragen. Später gehörte Zamayón zur Kommende des Johanniterordens, zusammen mit Casasola, La Izcalina, Juzbado und Valdelosa. Im 16. Jahrhundert war Zamayón die offizielle Residenz des Komturs. Die Geschichte des Ortes führt damit von einer königlichen Übertragung über die Kommende bis zur früheren Residenz des Ordensvertreters.
Der Palacio de la Encomienda
Der Palacio de la Encomienda wurde vom Johanniterorden als politisches und administratives Zentrum der Kommende errichtet, deren Hauptstadt Zamayón war. Der Palacio de la Encomienda ist ein ehemaliger Palast aus dem 15. Jahrhundert mit rechteckigem Grundriss. An seiner Fassade befinden sich vier markante gotische Wappen.
Der Palacio de la Encomienda befindet sich in einem äußerst schlechten Erhaltungszustand. Sein Inneres ist vollständig eingestürzt, und die Fassade droht einzustürzen. Der historische Bau ist daher durch seine frühere Funktion, seine Form und die sichtbaren Wappen geprägt, zugleich aber durch einen weit fortgeschrittenen Verfall.
Korkeiche und Mischwälder
Die Korkeiche von Zamayón hat eine außergewöhnlich große Krone, die dem Vieh der Umgebung als Schattenspender gedient hat. In der näheren Umgebung von Zamayón gibt es Mischwälder aus Steineichen, Korkeichen, Eichen und Zistrosen. Die einzelne Korkeiche und die verschiedenen Waldgesellschaften bilden zwei unterschiedliche Naturbezüge: hier ein markantes Gehölz mit Bezug zur Viehhaltung, dort eine vielfältige ländliche Umgebung.
Orientierung zu den Wegen und zur Korkeiche
Für die Korkeiche von Zamayón fragt man nach der Ermita de San Miguel und folgt anschließend geradeaus dem Flurbereinigungsweg. Diese Orientierung nennt mit der Ermita de San Miguel und dem Flurbereinigungsweg zwei konkrete Bezugspunkte.
Anreise von der Hauptstadt
Von der Hauptstadt aus erreicht man Zamayón über die Nationalstraße N-630. Bei Calzada de Valdunciel biegt man ab und fährt über Forfoleda, Torresmenudas und Aldearrodrigo weiter. Die beschriebene Strecke verbindet die größere Fernstraße mit einer Folge kleinerer Orte auf dem weiteren Weg nach Zamayón.
Feste, Tänze und regionale Traditionen
Zu den Feierlichkeiten zu Ehren von San Antonio de Padua in Zamayón gehören eine feierliche Messe, eine Prozession durch die Straßen des Ortes und traditionelle Tänze. Im Rahmen der Feierlichkeiten sind außerdem eine Vorführung des Schinkenschneidens und eine anschließende Verkostung vorgesehen.
Ländliche Aktivitäten
Mit der Casa Rural „Zamayón“ werden Bauernhofbesuche, Wanderungen und Fahrradausflüge verbunden. Diese Kombination reicht von Bauernhofbesuchen bis zu Aktivitäten zu Fuß und mit dem Fahrrad und greift damit die ländlichen Bezüge auf, die auch in Landschaft, Nutztieren und den Mischwäldern der Umgebung sichtbar werden.
Weitere Orte: Fuenteguinaldo, Villares De La Reina, Aldea Del Obispo, Santiz, Valverdón, Endrinal, Pinedas und Serradilla Del Arroyo.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salamanca.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
