Las Uces: Kirche, Römerfunde und der Río Uces

File:Las Uces 0.jpg File:Las Uces 0.jpg Foto: Xemenendura via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirche und Spuren der römischen Vergangenheit

Las Uces zeigt seine historische Prägung an der Pfarrkirche Nuestra Señora del Rosario. In ihrer Fassade sind Grabstelen eingelassen. Bei einer archäologischen Prospektion in Las Uces wurden außerdem vier zuvor unveröffentlichte lateinische Grabinschriften dokumentiert. Sie stammen aus dem Zeitraum vom 1. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. Neben der Kirche liegt die Fuente de los Santos, die römischen Ursprungs ist.

Die archäologischen Befunde lassen auf eine römische Besiedlung in Las Uces schließen; ihre genaue Ausprägung ist jedoch nicht bestimmbar. Zwei der neu dokumentierten Inschriften wurden in der Kirche als Baumaterial wiederverwendet: eine in der Westwand und eine als Türsturz am Südeingang. Im Zusammenhang mit der möglichen Existenz einer romanisierten indigenen Siedlung unter dem Ort wurden die Inschriften kritisch bewertet. Die Grabfunde lassen zudem auf eine Nekropole schließen, die sehr wahrscheinlich im Bereich Cortinas del Bardial lag.

Molino de Las Uces und der Namensgeber des Ortes

Die Molino de Las Uces wurde zu einem ethnografischen Museum umgestaltet, in dem sich traditionelle Bräuche und Lebensweisen der Region kennenlernen lassen. Als Mühle besitzt sie ein horizontales Wasserrad und eine markante fünfeckige Bauform, die zur Verringerung eines extremen axialen Wasserdrucks geeignet ist. Unmittelbar vor der Mühle im Ort Las Uces liegt das Staubecken, ab dem der Fluss als Río Uces bezeichnet wird. Dort fließen die Flussläufe Robledohermoso und Barceíno zusammen; Las Uces gibt dem Fluss seinen Namen.

Flusslauf, alte Brücken und eine beschriebene Route

Nach seiner Entstehung fließt der Río Uces in leichtem Gefälle durch Las Uces. Anschließend stürzt er zwischen Masueco und Pereña steil in Richtung seiner Mündung in den Río Duero ab. Entlang des Flusses liegen vier alte Brücken: La Lastra, Puente Robledo, Puente del Ran und Puente de Las Uces. Die beschriebene Route Rivera de Cabeza del Caballo führt von Valsalabroso zur Brücke Puente Robledo entlang des Río Uces.

Brückenbau im 19. Jahrhundert

Auch die Geschichte der steinernen Brücke von Las Uces ist mit dem wechselnden Wasserstand des Río Uces verbunden. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde ihr Bau vorgeschlagen, damit der Fluss während der Winter- und Frühjahrshochwasser sicher überquert werden konnte. Die Versteigerung des Baus der steinernen Brücke von Las Uces fand am 27. November 1887 statt. Für den Bau wurden insgesamt 5.453 Steinladungen mit Fuhrwerken verwendet, davon stellte Las Uces 4.500 bereit.

Weitere Ziele: Fuenteguinaldo, Villasrubias, San Miguel Del Robledo, Zarapicos, Miranda Del Castañar, Peñaranda De Bracamonte, Valdemierque, La Fregeneda

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