Santa María de Mave: Klosterkirche und Wege am Río Pisuerga

File:Santa María de Mave Santa María 868.jpg File:Santa María de Mave Santa María 868.jpg Foto: GFreihalter via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Klosterkirche und Denkmal

Santa María de Mave verbindet eine ehemalige Klosteranlage mit einer markanten romanischen Kirche. Das Kloster Santa María de Mave ist seit 1931 als historisch-künstlerisches Denkmal eingestuft. Die Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters Santa María de Mave gehört zum künstlerischen Kulturerbe der Strecke. Ihr basilikaler Grundriss umfasst drei Schiffe und drei halbrunde Apsiden. Im Chorhaupt sind Reste von Wandmalereien erhalten, die bei der letzten Restaurierung geborgen wurden. So stehen Architektur, historische Einordnung und erhaltene Malereien unmittelbar nebeneinander. Die übrigen Klostergebäude dienen heute als ländliche Herberge in Santa María de Mave.

Am Río Pisuerga

Santa María de Mave liegt nahezu am linken Ufer des Río Pisuerga, auf einer fruchtbaren Terrasse in 870 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Die Lage verbindet das Gewässer mit einer deutlich beschriebenen Terrassenlandschaft. Der Río Pisuerga ist dabei nicht nur Teil der Ortslage, sondern erscheint auch in den Wegverbindungen rund um Santa María de Mave. Wer den Ort über eine Route erreicht, begegnet deshalb derselben Flusslandschaft an mehreren Stellen in unterschiedlicher räumlicher Einordnung.

Routen zwischen Mave und Herrera

Der Camino del Besaya – Calzada romana umfasst eine 30,380 km lange Etappe von Aguilar de Campoo nach Santa María de Mave. Eine weitere Etappe desselben Weges führt von Santa María de Mave nach Herrera del Pisuerga. Santa María de Mave ist auf den genannten Etappen somit sowohl Ziel als auch Ausgangspunkt. Die bezifferte Länge der Etappe ab Aguilar de Campoo macht den Abschnitt als eigenständige Wegstrecke einschätzbar; die Gegenrichtung nennt mit Herrera del Pisuerga einen anderen Etappenort.

Auf der Etappe des Camino del Besaya – Calzada romana wird Santa María de Mave nach Mave und nach etwas mehr als einem halben Kilometer durch die breite Aue des Río Pisuerga erreicht. Die Ortsfolge beschreibt den Ankunftsabschnitt genau: Zuerst wird Mave passiert, anschließend folgt der Weg durch die breite Flussaue bis Santa María de Mave. Dadurch bleibt der Wechsel von der Ortsfolge zur Landschaft eng mit dem Etappenverlauf verbunden.

Cañón de la Horadada und Las Tuerces

Eine weitere Wegverbindung bildet die Route Calzada de los Blendios. Sie überquert den Río Pisuerga am Eingang des Cañón de la Horadada. Auf dieser Route bieten sich Ausblicke auf die Felsformationen von Las Tuerces. Flussquerung, Canyon-Eingang und Felsformationen sind damit als aufeinander bezogene Bestandteile dieser Route benannt. Die Landschaft erscheint hier nicht nur als Ufer- und Terrassenraum, sondern auch als von Fels geprägter Abschnitt.

Weiteres regionales Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld von Santa María de Mave liegen Monte Bigüenzo und Alto del Cotío, beide als Berge. Manantial de Fuentes Claras ist dort eine Quelle, Medela ein Hügel. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld befindet sich die Colegiata de San Pedro, eine Kirche. Die genannten Orte erweitern den geografischen Rahmen um unterschiedliche Landschaftsformen und einen weiteren Sakralbau, ohne die unmittelbare Lage Santa María de Maves am Río Pisuerga mit dem regionalen Umfeld gleichzusetzen.

Weitere Orte

Weitere Orte derselben übergeordneten Ebene sind Canduela und Mave.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aguilar De Campoo.

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