Valdoré: Römerstraße, Geologie und Feste
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Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Historische Spuren in Valdoré
Valdoré lässt sich über historische Spuren und geologische Orte entdecken. Der in Valdoré beginnende Abschnitt der Römerstraße gilt als der Abschnitt, der den Lauf der Jahrhunderte am besten überstanden hat. In Valdoré gibt es am als „Los Castros“ bezeichneten Ort deutliche Hinweise auf keltische Castros. Wer Valdoré erkundet, kann historische Beobachtungen nach Themen ordnen: Die Römerstraße und Los Castros markieren zwei konkret benannte Anhaltspunkte für die Beschäftigung mit der Geschichte des Ortes.
Geologie zwischen Friedhof und Río Esla
Ein geologischer Ort von besonderem Interesse liegt im Umfeld des Friedhofs von Valdoré, am Hang unmittelbar nordwestlich des Parkplatzes an der Brücke des Ortes und entlang des rechten Ufers des Río Esla. Auf dem Weg zwischen dem Parkplatz und dem Friedhof von Valdoré lässt sich auf den ersten 200 bis 250 Metern eine devonische Abfolge erkennen. Für Ihre Orientierung vor Ort dienen der Friedhof, der Parkplatz an der Brücke und das rechte Ufer des Río Esla als Bezugspunkte.
Pajar del Diablo und die Formen der Landschaft
Bei Pajar del Diablo erzeugt die Erosionsbeständigkeit der harten Quarzite der Formation Barrios einen großen, eingeschnittenen Doppelmäander des Flusses. Von Pajar del Diablo aus sind in östlich-südöstlicher Richtung drei fossilisierte Vulkanschlote zu sehen. Die drei Vulkanschlote werden von dunklen pyroklastischen Sandsteinen überlagert und sind im oberen Teil der Quarzite der Formation Barrios eingebettet.
Ausgeschilderte Wege ab Valdoré
Der geologische Ort bei Pajar del Diablo lässt sich auf der vollständig begehbaren, ausgeschilderten Route PR-LE 36–Camino Real in weniger als einer Stunde zu Fuß erkunden; der Zugang ist von Valdoré oder Villayandre aus möglich. Die ausgeschilderte Route PR-LE 36 verläuft linear von Valdoré nach Las Salas, ist etwa 11 Kilometer lang und weist rund 200 Höhenmeter auf. Die Route bietet damit eine klar beschriebene Wegführung für alle, die Valdoré zu Fuß und mit Blick auf die Landschaft erkunden möchten. Bei der Planung können Sie zwischen dem Zugang zum geologischen Ort bei Pajar del Diablo und dem linearen Verlauf von Valdoré nach Las Salas unterscheiden.
Panorama auf Manto del Esla
Von einer südlich von Valdoré gelegenen Anhöhe bietet sich ein Panoramablick auf die Überschiebung des Manto del Esla, durch die die Materialien des Manto del Esla über dem Manto de Corniero liegen. Die Anhöhe eröffnet einen weiteren geologischen Blickpunkt südlich von Valdoré. Zusammen mit den Beobachtungen bei Pajar del Diablo und am Río Esla können Sie die Landschaft nach einzelnen geologischen Themen betrachten: Flussform, Gestein, Vulkanschlote und Überschiebung bleiben jeweils klar voneinander unterscheidbar.
Feste und Audioguide
Auch der Jahreslauf besitzt in Valdoré feste Termine. Das Fest zur Himmelfahrt Unserer Lieben Frau wird in Valdoré jedes Jahr am 15. August gefeiert. Das Fest Santa Águeda wird in Valdoré jedes Jahr am 5. Februar gefeiert. Für die Route bietet die mobile App „Calzada Romana. Crémenes“ einen Audioguide: An den einzelnen Sehenswürdigkeiten der Route startet sie automatisch unterschiedliche Tontexte. Außerdem bietet die App Audiodeskriptionen und eine Option für Beschreibungen in Gebärdensprache. Wer Valdoré über Kultur, Landschaft und Wege erschließen möchte, findet so unterschiedliche Anlässe für eine eigene Erkundung.
Weitere Orte in Kastilien und León: Sosas de Laciana, Gusendos De Los Oteros, Odollo, Santovenia De La Valdoncina, Cabrillanes, Toreno, Foncebadón und Villaverde de Sandoval.
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