Destriana zwischen Brunnen, Mühlen und Kirchen
Brunnen als Ortsbilder von Destriana
Los Pozos in Destriana umfasst 11 öffentliche Brunnen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Ihre Verteilung verbindet unterschiedliche Bereiche des Ortes und gibt einer Erkundung mehrere konkrete Anlaufpunkte. Im Barrio Vizconde steht ein offener, runder Brunnen. Der Brunnen El Cuartel ist ebenfalls offen, besitzt jedoch eine quadratische Form. Schon an diesen beiden Beispielen zeigt sich, dass die Brunnen nicht nur unter einem gemeinsamen Namen zusammengefasst werden, sondern jeweils eigene bauliche Merkmale haben.
Der Duerna zwischen Mühlen und Bewässerung
Am Ufer des Duerna bei Destriana befinden sich zahlreiche jahrhundertealte Mühlen. Sie gehören zu den benannten Spuren, an denen sich die Verbindung des Ortes mit dem Fluss ablesen lässt. In der Nähe des Duerna wird die Bewässerung für Gärten, Flachsfelder und Heuwiesen genutzt. Wasser erscheint hier deshalb nicht nur als Landschaftselement, sondern auch im Zusammenhang mit Anbau und Versorgung.
Entlang des gesamten Laufs des Duerna wurden große Erdmengen bewegt, um Gold aus alluvialen Ablagerungen zu gewinnen. Schätzungsweise wurden dabei mindestens über 1.500 Kilogramm Gold gewonnen. Mühlen, bewässerte Flächen und die Goldgewinnung stehen damit für verschiedene historische Beziehungen zwischen Flusslauf, Arbeit und Landschaft.
Casa de la Encomienda und El Salvador
Die Casa de la Encomienda in Destriana ist ein Gebäude aus Haustein aus dem 17. und 18. Jahrhundert. An dem Bauwerk befindet sich ein Relief eines aufgerichteten Löwen unter dem Santiago-Kreuz. Stein, Bauzeit und Relief geben dem Gebäude mehrere klar benannte historische Merkmale, die sich voneinander unterscheiden lassen.
Die Kirche El Salvador in Destriana ist eine volkstümlich romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Mit Ramiro III. ist ein weiterer historischer Bezug verbunden: Er starb im Jahr 984 und wurde im Klosterbezirk von Destriana beigesetzt. Am Eingang der Kirche befindet sich ein weißer Marmorsarkophag, der wahrscheinlich der Sarkophag ist, in dem Ramiro III. bestattet wurde. Kirche, Klosterbezirk und Sarkophag verbinden dabei sakrale Architektur mit einer konkreten Erinnerung an die mittelalterliche Geschichte.
Ornia-Tal und Santa Cruz
Im Tal des Flusses Ornia, auch Guernia beziehungsweise Duerna genannt, lebten Orníacos, die zu den Asturer-Völkern gehörten. Diese Benennung verweist auf die ältere Geschichte des Tals und ergänzt die späteren baulichen Zeugnisse in Destriana um einen Bezug zu den dort genannten Bevölkerungsgruppen.
Eine Santa-Cruz-Feier in Destriana umfasste eine Prozession zu einer Einsiedelei. Dabei wurde das Kruzifix auf den Schultern getragen, während Frauen regionale Trachten trugen. Die Prozession und die Trachten gehören zu den überlieferten Elementen dieser Feier und geben der regionalen Tradition eine konkrete Form.
Kirchen und Berge im regionalen Umfeld
Zum weiteren regionalen Umfeld von Destriana gehören mehrere benannte Ziele. Das Santuario de Ntra. Sra. de Castrotierra ist eine Kirche im Umfeld von Destriana. La Catedral de Santa María de Astorga ist eine Kirche in der Umgebung von Destriana. Die Iglesia de los Santos Justo y Pastor ist eine weitere Kirche im weiteren regionalen Umfeld. Mit Pico Teleno und El Teleno sind außerdem zwei Berge in diesem weiteren regionalen Umfeld genannt. So reicht der thematische Bogen von Brunnen und Flusslandschaft über Sakralbauten bis zu den Bergen der Region.
Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Riello, Palacios De La Valduerna, Lorenzana, Toral de los Vados, Valderas, Santa Colomba de Curueño, Canales und San Adrián.
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