Pedredo: Goldgeschichte, Wege und sakrale Orte
Los Fuellos ist eine Goldmine aus der römischen Kaiserzeit in Pedredo. Der Name steht damit für einen klar umrissenen historischen Bezug des Ortes und führt unmittelbar in die Geschichte des Bergbaus. Die zeitliche Einordnung als römische Kaiserzeit macht Los Fuellos zu einem konkreten Zeugnis des antiken Bergbaus in Pedredo.
Geschichte
Eine weitere bedeutende Spur ist der Castro Astur. Dabei handelt es sich um eine antike Siedlung, die zunächst in die Eisenzeit datiert wird und später als römische Bergbausiedlung wiederverwendet wurde. Die zeitliche Abfolge verbindet somit eine frühe Siedlungsphase mit der späteren Nutzung im Umfeld des Bergbaus. Seine Geschichte ist dadurch von zwei Nutzungsphasen geprägt: der frühen Siedlung der Eisenzeit und der späteren römischen Bergbaunutzung.
Auch die Wegegeschichte gehört zum historischen Bild von Pedredo. Der Camino Gallego verläuft durch den Ort. Der alte Camino Viejo de Astorga verlief zwischen Pedredo und dem dortigen Castro. Beide Wege sind mit Pedredo verbunden, unterscheiden sich jedoch in ihrer überlieferten zeitlichen Einordnung: Der Camino Viejo de Astorga wird ausdrücklich als alt bezeichnet. In der Ortsgeschichte stehen dadurch ein durch Pedredo verlaufender Weg und ein alter Verlauf zwischen Ort und Castro nebeneinander.
Landschaft
Vom Mirador de Castro Pedredo aus ist die große Senke der Mina Fuellos zu sehen, die durch einen der Bergbaubereiche verursacht wurde. Die Route zum Mirador de Castro Pedredo bietet außerdem Panoramablicke auf die Montes de León. Der Aussichtspunkt verbindet damit einen weiten Blick über das Gebirge mit dem sichtbaren Bezug zur Bergbaulandschaft von Mina Fuellos. So lassen sich von diesem Aussichtspunkt die große Senke und die Bergzüge in einem gemeinsamen Landschaftsbild erfassen.
Bei Los Fuellos befinden sich Bergbaugräben und offene Abbauschnitte am Zusammenfluss des Arroyo del Ganso und des Turienzo, am Fuß der Corona de Pedredo. Die Bergbauarbeiten von Los Fuellos wurden vom Arroyo de Pedredo und vom Arroyo del Ganso mit Wasser versorgt. Am Ortsrand von Pedredo in Richtung Murias de Pedredo sind zudem Wasch- und Absetzkanäle sowie Wasseransammlungsbecken der Bergbauarbeiten deutlich sichtbar. Die Spuren zeigen damit nicht nur den Abbau selbst, sondern auch die Wasserbezüge und Anlagen, die mit den Bergbauarbeiten verbunden waren.
Orientierung
El Carballal del Oro verfügt über Wegweiser und Erläuterungstafeln. Die Wegweiser erleichtern den Weg zu den Aussichtspunkten, während die Tafeln die Umgebung verständlich machen. El Carballal del Oro ist eine Aktivität für Familien. Die Wegweiser erleichtern den Weg zu den Aussichtspunkten, während die Erläuterungstafeln die Umgebung verständlich machen.
Sakralbauten
In Pedredo befindet sich die Kirche San Esteban. Ihr Mittelschiff besitzt eine Apsis, die mit einem Tonnengewölbe abgeschlossen ist, außerdem gibt es eine kleine Seitenkapelle. Im Hauptaltar steht eine Schnitzfigur von Nuestra Señora de la Antigua. Die Apsis, das Tonnengewölbe und die Seitenkapelle prägen dabei die räumliche Gliederung des Kirchenraums und ergänzen die Ausstattung des Hauptaltars.
Die Kapelle San Roque wurde von den Dorfbewohnern errichtet. Sie ist an die ehemaligen Schulen angebaut und befindet sich im Ortszentrum von Pedredo. Ihre Lage verbindet die Kapelle mit dem Ortszentrum, während der Anbau an die ehemaligen Schulen ihre historische Einordnung im Dorf sichtbar macht.
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