Brugos de Fenar – San Jorge, Geschichte und Landschaft

File:Brugos de Fenar.002 - La Robla (Leon).jpg File:Brugos de Fenar.002 - La Robla (Leon).jpg Foto: Fernando Losada Rodríguez via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Brugos de Fenar bewahrt ein interessantes Ortsbild mit Steinhäusern, Viehhöfen und Heuschobern. Wer ländliche Architektur und regionale Besonderheiten schätzt, findet hier einen Ort, dessen Charakter sich in unterschiedlichen baulichen Formen zeigt. Diese Verbindung mehrerer konkreter Gebäudetypen prägt den Blick auf den Ort. El Rincón de la Rosa ist ein Landhaus in Brugos de Fenar.

San Jorge und Ortsgeschichte: Feste, Kaplanei und gemeinsamer Rat

In Brugos de Fenar wird das Fest San Jorge am 23. April gefeiert. Bei den San-Jorge-Feierlichkeiten war ein Rana-Turnier vorgesehen, an dem Einwohner und Besucher teilnehmen konnten.

Auch die Ortsgeschichte reicht in das Jahr 1729 zurück. Damals beschlossen Brugos de Fenar und Rabanal, auf eigene Kosten eine Kaplanei zu gründen. Sie lag in einer dem Santiago und San Bartolomé gewidmeten Einsiedelei. Im selben Jahr bildeten Brugos de Fenar und Rabanal außerdem einen gemeinsamen Rat und eine gemeinsame Pfarrei.

Landschaft, Arroyo del Valle Lomberas und Geologie im Tal von Fenar

Brugos de Fenar liegt am Arroyo del Valle Lomberas. Nordwestlich des Ortes befindet sich eine mesozoische geologische Sektion, etwa 200 Meter von der Kirche von Brugos de Fenar entfernt. Die Kirche bildet dabei einen räumlichen Bezugspunkt für die ungefähre Distanz. Wer sich für den geologischen Aufbau einer Landschaft interessiert, findet im Tal von Fenar neben dem Ortsbild einen weiteren konkreten Themenbereich.

Im Tal von Fenar werden die kreidezeitlichen Gesteine den Formationen Voznuevo und Boñar zugeordnet: Voznuevo besteht aus Sanden, Schluffen und Konglomeraten, Boñar aus gelblich gefärbtem Kalkstein.

Darüber hinaus treten im Tal von Fenar seltene kreidezeitliche mesozoische Gesteine eines schmalen Gürtels zutage, der das Kantabrische Gebirge vom Duero-Becken trennt. Die geologische Betrachtung reicht dadurch von den konkreten Gesteinsarten bis zur Lage dieses Gürtels zwischen zwei großräumigen Landschaftseinheiten.

Routen, Camino Olvidado und Pilgergeschichte zwischen Boñar und La Robla

Die Route Ruta del Torío – Bernesga führt durch Brugos de Fenar, bevor sie La Robla erreicht. Daneben führt die Etappe 13A des Camino Olvidado von Boñar nach La Robla und ist 33,6 km lang. Die Länge von 33,6 km bildet dabei einen konkreten Rahmen für die Tagesplanung. Bei der persönlichen Einteilung lassen sich Zeit, Tempo und Pausen an dieser Streckenangabe für den eigenen Camino-Tag ausrichten. Die beiden Wege unterscheiden sich außerdem durch ihre Ausgangspunkte und den jeweiligen Verlauf: Die erste Route führt durch Brugos de Fenar, während die Etappe 13A zwischen Boñar und La Robla verläuft. Für die eigene Auswahl bei der Planung des Weges sind damit der Bezug zu Brugos de Fenar und die Verbindung zwischen Boñar und La Robla zu berücksichtigen.

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