Barjas zwischen Buchenwald und Flusstal

Barjas liegt an den Hängen eines engen Flusstals, zwischen jahrhundertealten Kastanienbäumen. Im Umfeld liegt der zum Gemeindegebiet von Barjas gehörende Hayedo de Busmayor nahe der Grenze zu Galicien; er zählt zu den westlichsten Buchenwäldern der Iberischen Halbinsel. Eine Besucherroute durch Barjas verläuft zudem durch ein enges Tal am gleichnamigen Fluss entlang, zwischen dichten Eichenwäldern. Diese Verbindung von Wald, Wasser und Siedlungsgebiet prägt die Wege rund um den Ort.

Wald und Wege im Umfeld von Barjas

Im Umfeld von Barjas führt die Ruta del Hayedo bei Busmayor über etwa 7 km pro Strecke durch Buchenwald und an Bächen entlang; sie ist für fast alle Altersgruppen geeignet. Eine Route in Barjas führt an den Überresten einer römischen Mühle vorbei. Auf einer weiteren Route wird die Peña del Seo mit einer Höhe von 1.560 m hervorgehoben. Im Umfeld von Barjas führt von Güimil ein Anstieg zur Iglesia de San Lorenzo; von dort geht es entweder hinunter nach Peñacaira oder hinauf nach Corrales. Die Strecken verbinden dabei unterschiedliche Landschafts- und Kulturpunkte, ohne dass der Ort seinen Bezug zum Flusstal verliert.

Von Barjas führt die Rückfahrt in Richtung San Fiz do Seo über eine schmale Straße am Fluss Barjas entlang. Die Iglesia de Santa Marina in Barjas ist ein Ziel für Besucher. Bei der Ferrería de Serviz, auch La Revuelta genannt, sind das Wohnhaus des Hüttenmeisters, das Eingangstor, das Wasserbecken und der Wasserkanal der ehemaligen Anlage erhalten. Zugleich befindet sich die Ferrería de Serviz in fortgeschrittenem Verfall; das Dach ihres Haupthauses droht einzustürzen.

Mühlen, Quellen und gemeinschaftliche Orte

Auf dem Platz von Barjas erinnert eine Tafel daran, dass dort As Bestas gedreht wurde. Drei entlang des Flusslaufs aufgereihte Mühlen beziehen ihr Wasser aus der Quelle Fuente Salgueiros. In Barjas gibt es außerdem Quellen mit dreifacher traditioneller Funktion: als Brunnen, Viehtränke und Waschplatz. Das gemeinschaftliche Ofengebäude im Hauptort der Gemeinde Barjas wurde 1940 von mehreren Einwohnern errichtet. Es war Schauplatz von Veranstaltungen wie dem Magosto und wurde als Ort vorgestellt, den Besucher kennenlernen können. Wasserläufe, Mühlen und gemeinschaftlich genutzte Gebäude gehören damit zu den besonders greifbaren Motiven des Ortes.

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Feste und Zeichen lokaler Tradition

Beim Magosto Tradicional de Barjas am 1. November wurde ein Feuer entzündet; Fleisch, Chorizo und geröstete Kastanien wurden verkostet, anschließend wurde getanzt. Die Fiesta del Turista in Barjas wird am letzten Augustwochenende zu Ehren der Virgen de los Dolores gefeiert. Bei Barjas gibt es in einem Kastanienhain Holzskulpturen, darunter eine Eule aus dem Holz eines abgestorbenen Kastanienbaums.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: León.

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