Pereda De Ancares: Pallozas, Kastanienbäume und Wege
File:Iglesia de San Jorge (Pereda de Ancares) 01.jpg
Foto: Rodelar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Zwischen Pallozas und Kastanienbäumen
Alte Kastanienbäume umgeben Pereda De Ancares. Zugleich vermittelt das Museo Rural „Casa-palloza de Ancares“ in Pereda de Ancares die Lebensweise der Ancares-Region in den Pallozas sowie den Übergang von der Palloza zum ancaresischen Haus mit Schieferdach. Für Sie verbindet sich damit die Baumlandschaft des Ortes mit einem konkreten Thema regionaler Baukultur.
Handwerk und regionale Überlieferung
Ein weiterer kultureller Schwerpunkt liegt im Handwerk. Artesanía Pumarego in Pereda de Ancares bearbeitet Holz von Hand und fertigt daraus mit traditionellen Werkzeugen Gebrauchsgegenstände, Skulpturen und Möbel. Außerdem organisiert Artesanía Pumarego Besuche des Molino de Pereda, einer Getreidemühle. Die Pandereta, auch Pandeira genannt, zählt im Zusammenhang mit Pereda de Ancares zum regelmäßig vorkommenden Kulturgut. Sie wird ohne feste Periodizität spontan oder bei über das Jahr verteilten Festen wie Sommerfesten, Magostos, Entroidos und Fiendeiros verwendet. Der Poncho de palla ist ein handgefertigtes, aus Schilfrohr geflochtenes Kleidungsstück; früher verwendeten ihn Hirten bei Regen zum Viehaustrieb.
Wege durch Wiesen und Wald
Auch die Wege führen unmittelbar an markanten Punkten von Pereda de Ancares vorbei. Der Camino Natural de la Mirada Circular führt in Richtung Pereda de Ancares zunächst durch Wiesen und anschließend durch einen Eichen- und Kastanienwald mit Castanea sativa. Vor Pereda de Ancares überquert der Weg einen Fluss über eine Brücke. An der Kirche von Pereda de Ancares führt er bergauf zu einer Kreuzung mit einem Tourismuszentrum.
Zwei Routen mit unterschiedlichen Längen
Für eine genauer umrissene Wanderung steht die Route Pereda de Ancares–Braña de Pereda–Tejedo–Pereda im Mittelpunkt. Sie ist ein 12,8 km langer, leichter Rundweg mit Start und Ziel in Pereda de Ancares. Die ungefähre Gehzeit liegt bei 3 bis 3,5 Stunden pro Strecke. Die Route erreicht die Braña de Pereda, wo sich die Schutzhütte El Cabano da Braña für eine Rast befindet.
Brañas und das Burbia-Tal
Eine zweite Strecke führt von Pereda de Ancares nach Campo del Agua. Die 21 km lange Route führt zu Brañas, hoch gelegenen, von Weideland bedeckten Bereichen. Sie erreicht außerdem das eiszeitlich geprägte Burbia-Tal, das als typisches Landschaftsbild der Ancares gilt. Mit 21 km ist diese Strecke länger als der 12,8 km lange Rundweg.
Weitere Orientierung im Ort
Ergänzend zu den Routen sind von Pereda de Ancares aus das Gebiet Riu seco sowie Mirandelo und Fumeixín zugänglich. In Pereda de Ancares gibt es außerdem ein städtisches Schwimmbad. Damit umfasst der Ort neben Waldwegen, Brañas und Talräumen auch konkrete Ziele und eine kommunale Einrichtung innerhalb von Pereda de Ancares.
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