Castropodame: Bergbauzeugnisse, Wege und historische Gebäude
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Foto: Gabriel Fdez. from San Miguel de las Dueñas (León), España via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Castropodame zwischen Ortsgeschichte und Bergbau
In Castropodame sind traditionelle Gebäude aus Lehm, Stein und Holz erhalten, und der Ort steht in direkter Beziehung zu Las Médulas. Die Cueva del Carralón zählt zu den eindrucksvollsten Bergbauzeugnissen von Castropodame. Zugleich steht der Ort in direkter Beziehung zu Las Médulas: Wenige Meter hinter den letzten Häusern beginnt ein Weg, der zu Hängen mit Spuren des Goldabbaus führt. Wer Castropodame thematisch erkundet, kann deshalb Gebäude, religiöse Orte und Bergbaulandschaft in einem zusammenhängenden Besuchsinteresse betrachten.
Gebäude und religiöse Zeugnisse
In Castropodame sind traditionelle Gebäude aus Lehm, Stein und Holz erhalten. Zu den religiösen Bauwerken gehört die Kirche Santa Colomba, die aus dem 16. Jahrhundert stammt. Die Einsiedelei San Bernardino stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Ein weiteres markantes Zeugnis ist ein massives Haus, das den Adelsfamilien Fajardo, Soto Valcarce und Osorio gehörte; seine Wappenschilde sind erhalten. An diesen Beispielen lässt sich die Ortsgeschichte an unterschiedlichen Bauformen und Erhaltungsdetails beobachten.
San Bernardino am Boeza
Die Einsiedelei San Bernardino liegt am Fluss Boeza zwischen Pappeln an dessen Ufern. Auch die Einsiedelei Santo Cristo gehört zu dieser Folge von Orten: Sie liegt am Weg, der zur Einsiedelei San Bernardino führt. Damit treten religiöse Zeugnisse und die konkrete Landschaft am Fluss in unmittelbare Beziehung. Für Ihre Orientierung vor Ort ergibt sich eine klare thematische Verbindung zwischen den beiden Einsiedeleien, ohne dass dafür unterschiedliche Ortsbereiche miteinander vermischt werden müssen.
Spuren des Bergbaus in La Encinal
Im Abschnitt La Encinal des Bergbau-Rundgangs ist die Cueva del Moro einer von zwei auf Fels bearbeiteten Eingängen zu Bergwerksgalerien. Die bearbeiteten Felszugänge geben dem Rundgang einen konkreten Bezug zur früheren Arbeit im Bergbau. Wer sich für technische und geologische Spuren interessiert, findet hier keinen abstrakten historischen Hinweis, sondern sichtbare Eingriffe in den Fels. Die Zahl von zwei Eingängen bleibt dabei ein wichtiges Merkmal des Abschnitts La Encinal.
Los Valles und der See del Encinal
Im Gebiet Los Valles sind Abbaufronten an in Quarzit eingebetteten Quarzgängen erhalten. Ein Rundgang durch Los Valles führt an diesen Abbaufronten, einer in Fels angelegten Bergwerksgalerie und einer waagerechten Ausgrabung vorbei, die als sechs Bergbaukammern verstanden wird. Die Bergbaugeschichte wird dabei an Fronten, einer Galerie und einer waagerechten Ausgrabung sichtbar. Zum Zusammenhang der Landschaft gehört außerdem der See del Encinal. Er hielt Wasser zurück, bevor dieses zum Einsturz des Berges eingesetzt wurde.
Weitere Orte zur Orientierung
Für die weitere Orientierung im übergeordneten Zielraum können Sie auch Molinaseca, Igüeña, San Martín de la Tercia, Valdemora, Villagallegos, Quintanilla De Somoza, Ribaseca und Meroy einbeziehen.
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