San Martín de la Tercia: Tal, Kirche und Routen

File:Camino de San Salvador entre Buiza y San Martín de la Tercia 01.jpg File:Camino de San Salvador entre Buiza y San Martín de la Tercia 01.jpg Foto: Simon Burchell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

San Martín de la Tercia zwischen Tal und Gewässern

San Martín de la Tercia liegt im Tal des Río Rodiezmo. Bei San Martín de la Tercia vereinigt sich der Río Rodiezmo mit dem Arroyo Lamoso. Außerdem ist San Martín de la Tercia eines der 19 Dörfer der Gemeinde Villamanín, die in das Biosphärenreservat Alto Bernesga einbezogen sind. Für Sie ergibt sich damit ein Ort, dessen geografischer Charakter über ein Flusstal, einen konkreten Zusammenfluss und die Einbindung in das Biosphärenreservat Alto Bernesga greifbar wird.

Kirche und markante Bauformen

Die Kirche von San Martín de la Tercia ist auf das Jahr 1832 datiert. Ihr Glockengiebel läuft spitz zu und hat bis zu zwanzig Steinstufen. Sie hat ein Schiff mit Rundbogen, ein achteckiges Gewölbe und zwei Kapellen mit mehreren neoklassizistischen Schnitzwerken. Gegenüber der Kirche befindet sich ein Wappenschild des Familiennamens „Castañón“. Für Architekturinteressierte liegen hier eine klare Jahreszahl, markante Bauformen und ein zusätzliches heraldisches Detail dicht beieinander.

Die Route zur Peña Laza

Die Route San Martín–Peña Laza–Peña Calva beginnt an der Kirche von San Martín de la Tercia. Sie führt etwa zwei Kilometer am Arroyo Balagares entlang und verläuft anschließend querfeldein über Viehpfade bis zum Gipfel der Peña Laza. Der Verlauf nennt damit einen festen Ausgangspunkt, einen ungefähr zwei Kilometer langen Abschnitt am Bach und den weiteren Weg über Viehpfade bis zum Gipfel.

Ein weiterer Weg am Arroyo Lamoso

Die Route „Mirador de la Tercia y Arbas“ trifft an der Hoz del Arroyo Lamoso auf den von San Martín de la Tercia kommenden Weg. Der Arroyo Lamoso ist dadurch zugleich als Gewässer bei San Martín und als Treffpunkt dieser Route präsent.

Überlieferung und gemeinschaftliche Spuren

Eine gemeinschaftliche Mühle ist am Río Rodiezmo in San Martín de la Tercia erhalten, hat dort aber nichts mehr zu mahlen. Die Legende von „La fuente de las brujas“, die manche in Poladura verorten, wird San Martín de la Tercia zugeordnet; die dort befindliche Quelle ist als „Fuente Ana María“ identifiziert. Mühle und Quelle stehen für zwei verschiedene kulturelle Spuren des Ortes: die eine als erhaltene gemeinschaftliche Einrichtung ohne weitere Mahlfunktion, die andere als zugeordneter Ort einer Legende.

Ehemalige Schulen und sommerliche Termine

Die Junta Vecinal ließ die ehemaligen Schulen rehabilitieren; eine 2023 gegründete Kulturvereinigung übernahm dort die Verwaltung des Teleclubs. Das Sommerprogramm in den ehemaligen Schulen umfasste im Juli und August mehr als eine Aktivität pro Woche.

Die Fiesta de la Siega

In San Martín de la Tercia wurde die Fiesta de la Siega als sommerliche Feier für das letzte Juliwochenende angesetzt, insbesondere für Menschen, die den Rest des Jahres fern ihrer Heimat verbringen.

San Martín de la Tercia eröffnet damit zwei gut unterscheidbare Blickrichtungen: Kirche, Mühle, Quelle und ehemalige Schulen stehen für Bau-, Gemeinschafts- und Überlieferungsspuren; Tal, Gewässer, Biosphärenreservat und Routen für konkrete Landschaftsbezüge. Für Sie lässt sich der Ort so entweder stärker kulturell oder stärker über Wege und Naturpunkte lesen.

Weitere Reiseziele: Villablino, Valle De Finolledo, Balboa, Rodanillo, Mansilla Mayor, Sena De Luna, Villafeliz De La Sobarriba, Toral de los Vados

Zur übergeordneten Reiseübersicht: León.

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