Valdelateja zwischen Rudrón, Ebro und Kalkstein
Zwischen Flussmündung und Kalkstein
Valdelateja liegt an der Mündung des Rudrón in den Ebro und innerhalb des Parque Natural de las Hoces del Alto Ebro y Rudrón. Castrosiero ist ein etwa 200 Meter über dem Rudrón aufragender, stumpfpyramidenförmiger Kalksteinfels. Wer Fluss- und Felslandschaften schätzt, findet hier markante Bezugspunkte für die Orientierung. Die Route Hoces entre Orbaneja y Pesquera führt durch Buchenwälder, gemischte Eichenwälder und niedrig wachsende Eichenbestände. Die Route Cañón del Ebro verläuft durch eine Kalksteinschlucht mit bis zu 250 Meter hohen Felswänden. Die Landschaft verbindet eine bemerkenswerte Artenvielfalt mit Wanderwegen. Zwischen Flussmündung, Kalksteinfels und Waldabschnitten entsteht entlang der Wege ein wechselnder Landschaftseindruck.
Aufstieg zur Ermita und Blicke ins Tal
Die Ermita de Santa Centola y Elena steht auf einer hohen Hochebene und bietet einen Blick über die von den Flüssen Rudrón und Ebro gebildete Schlucht. Die offizielle Route umfasst den 1 Kilometer langen Aufstieg zur Ermita de las Santas Centola y Elena mit Blick auf das Rudrón-Tal und den verlassenen Mäander von Valdelateja. Vom höchsten Punkt der Castrosiero-Route blickt man auf den verlassenen Mäander des Rudrón. Für Sie liegen damit unterschiedliche Landschaftsbilder innerhalb der beschriebenen Wege: die Hochfläche an der Ermita, das Tal des Rudrón und die markante Geländeform von Castrosiero.
Routen, Startpunkte und Rückwege
Der Abschnitt San Felices–Valdelateja ist 10,7 Kilometer lang. Für den Hinweg wird die Strecke durch das Tal und für den Rückweg der Weg über das Hochplateau empfohlen. Die südliche Variante der Route Hoces entre Orbaneja y Pesquera führt durch Valdelateja. Die Route Cañón del Ebro beginnt in Valdelateja. Am Ausgangspunkt überquert man den Rudrón auf einer Steinbrücke, während die Pfarrkirche den Beginn des Weges markiert. Der Rückweg der Castrosiero-Route führt auf einem mittelalterlichen, gepflasterten Weg nach Valdelateja hinab und überquert den Rudrón auf der Steinbrücke des Dorfes. Die einzelnen Wegverläufe nennen somit sowohl Tal- als auch Hochflächenpassagen. Für die Wegplanung verbindet die 10,7 Kilometer lange Strecke eine Talpassage mit dem empfohlenen Rückweg über das Hochplateau.
Montañés-Architektur und frühe Geschichte
Die traditionelle montañés-Architektur von Valdelateja umfasst zweigeschossige Steinhäuser mit Satteldächern und durchgehenden Holzbalkonen. Die Ermita de las Santas Centola y Elena auf Castrosiero ist ein spätvisigotischer Sakralbau aus dem späten 8. Jahrhundert. Zwei frühmittelalterliche liturgische Objekte, die im Inneren der Ermita de Santa Centola y Elena gefunden wurden, befinden sich heute im Museo Arqueológico de Burgos. Die Architektur und die Sakralgeschichte setzen dabei zugleich unterschiedliche kulturelle Akzente innerhalb der beschriebenen Landschaft.
Orientierung an der N-623
Valdelateja liegt am Kilometer 58 der Straße N-623, die Burgos und Santander verbindet.
Weitere Orte: Briviesca, Busto De Bureba, Medianas, Sotragero, La Horra, Pardilla, Redecilla Del Camino, Cigüenza
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