Montorio: Geosenda, Kulturerbe und Landschaft
Die Geosenda La Huella Perdida ist eine landschaftlich, geologisch und historisch interessante Route. Zu ihr gehört eine hölzerne Fußgängerbrücke über den Bach Guidivillí. Im Umfeld der Geosenda galt eine Landschaft für prähistorische Gemeinschaften als heiliger und sepulkraler Ort. Route, Naturbeobachtung und frühe Siedlungsgeschichte treten deshalb in einem gemeinsamen thematischen Rahmen auf.
Natur und Geologie
La Yesera ist eine durch Diapirismus entstandene geologische Zone. Gipshaltige rote Tone stiegen aus tiefen Untergrundschichten auf und prägen den geologischen Charakter dieses Schauplatzes. Ein weiterer markanter Punkt ist der Mirador de El Arenal. Der Aussichtspunkt besitzt eine eigens für die Geosenda errichtete, unauffällige Trockensteinstruktur. Von dieser Struktur aus überblickt man Montorio und den Quarzsandsteinbruch. Die Geologie der Route zeigt sich damit sowohl in den aufgestiegenen Gesteinsschichten von La Yesera als auch in der Aussicht auf den Quarzsandsteinbruch.
La Roblencina ist eine Stieleiche der Art Quercus faginea, weist einen Stammumfang von mehr als 4,9 Metern auf und zählt zu den 111 bemerkenswerten Bäumen der Provinz Burgos. Die Quelle Fuenterrebejo ist für die wildlebende Tierwelt von großer Bedeutung. Fuente del Olmo ist eine Quelle in der Umgebung von Montorio.
Geschichte und Kultur
Die Kirche San Juan Bautista gilt als das wichtigste Kulturerbe von Montorio und als einer der interessantesten Sakralbauten im Úrbel-Tal. Mit der sepulkralen Höhle La Quebrantada reicht die Geschichte noch weiter zurück. Sie stammt aus dem späten Neolithikum und dem Übergang zur Kupferzeit, etwa aus der Zeit von 2350 bis 1700 v. Chr.
Die Felskapelle Santa Cecilia ist in Kalktuff gehauen und wurde im Hochmittelalter als Eremitenkirche geweiht. Zusammen mit der Höhle und der Kirche entsteht eine Abfolge von prähistorischer Nutzung über mittelalterliche Sakralkultur bis zum heutigen Kulturerbe. La Quebrantada und Santa Cecilia bewahren dabei unterschiedliche historische Bezüge: Die Höhle verweist auf die Zeit zwischen spätem Neolithikum und Kupferzeit, während die Kapelle dem Hochmittelalter zugeordnet ist.
Ziele im weiteren regionalen Umfeld
Manantial de Ontinente ist eine Quelle im weiteren regionalen Umfeld von Montorio. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld liegen der Aussichtspunkt Mirador, das Castillo de Burgos als Festung und Playa fluvial Fuente del Prior als Flussstrand. Zu den Museen im weiteren regionalen Umfeld zählen Arco de Santa María, Casa de Miranda und das Museum of Human Evolution. Die verschiedenen Zieltypen reichen damit von Quellen und Aussichtspunkten bis zu Museen, einer Festung und einem Flussstrand.
Weitere Ziele im selben Reisebereich sind Rubena, Montejo De San Miguel, Castrillo Del Val, Villanueva de Lastra, Cótar, Arija, Villamartín De Villadiego und Santa Gadea Del Cid.
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