Villaviciosa: Castillo, Ulaca und Granitlandschaften
Unterkünfte in Villaviciosa
Villaviciosa verbindet mittelalterliche Baugeschichte, archäologische Spuren und markante Granitlandschaften. Das Castillo de Villaviciosa, auch Castillo de Nuño González del Águila genannt, wurde zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert erbaut. Die Anlage wurde in ein Restaurant und ein Hotel umgewandelt. Neben dem Bauwerk wird die zweite aus dem Umfeld von Ulaca stammende Verraco-Skulptur aufbewahrt. Sie ist 1,6 Meter lang und hat keinen Kopf. Die archäologische Skulptur wird neben dem Castillo de Villaviciosa aufbewahrt: Zum Castillo gehört die Umwandlung in Restaurant und Hotel, während der Verraco durch seine Länge und den fehlenden Kopf ein klar beschriebenes Einzelobjekt bleibt.
Castillo und archäologische Spuren
Ulaca war eine befestigte Siedlung der Vettonen mit einer Fläche von etwa 70 Hektar. Die ovale Befestigungsmauer ist mehr als 3 Kilometer lang. Damit gehört neben den einzelnen Funden auch die Ausdehnung der Anlage zum archäologischen Eindruck des Ortes. Die ungefähre Flächengröße und die Länge der Mauer geben der befestigten Siedlung räumliche Dimensionen, die über einen einzelnen Fund hinausgehen.
Der Zustieg zum Castro de Ulaca von Villaviciosa aus führt über einen größtenteils zu Fuß zurückzulegenden Aufstieg zum Gipfel des Hügels. Die Route „Historia y naturaleza en un mismo camino“ beginnt in Villaviciosa; auch die Wanderroute „Alrededores de Ulaca“ nimmt dort ihren Anfang. Wer den Castro de Ulaca von Villaviciosa aus ansteuert, sollte den größtenteils zu Fuß zurückzulegenden Aufstieg als eigenen Teil des Besuchs einplanen.
Für den Besuch von Navasangil muss beim Rathaus von Solosancho ein Schlüssel angefordert werden. Diese notwendige Schlüsselanforderung gehört zur konkreten Vorbereitung dieses archäologischen Ziels. Bei Las Antas steht dagegen das in Granit gehauene Grab im Mittelpunkt.
Granit bei Pico Gavilán und Solosancho
Zu den Granitformationen beim Pico Gavilán in Villaviciosa gehören ausgedehnte Blockmeere, große abgerundete Granitblöcke und Felsbecken, in denen sich Wasser sammeln kann. Die Formen reichen damit von weitläufigen Ansammlungen einzelner Blöcke bis zu deutlich ausgeprägten Becken im Fels.
Auf dem Sendero de Las Veredas de Solosancho können Wandernde Granitformationen sehen und begehen, die durch Verwitterung und Erosion paläozoischen Granits entstanden sind. Der Weg verbindet die Beobachtung der Felsen mit einer Wanderung durch eine Landschaft, deren heutige Formen auf diese beiden geologischen Prozesse zurückgeführt werden. Wer sich für Geologie und aktive Wegstrecken interessiert, findet hier einen eigenständigen Schwerpunkt neben den archäologischen Zielen.
Ein fester Termin im August
Luna Celta ist ein dreitägiges Festival, das stets am vorletzten Augustwochenende stattfindet und auch in Villaviciosa präsent ist. Der festgelegte Zeitraum liegt im August und unterscheidet sich dadurch von den archäologischen und landschaftlichen Themen des Ortes. Kulturinteressierte können den Festivaltermin daher als eigenen zeitlichen Bezugspunkt neben Castillo, Ulaca, Navasangil und den Granitformationen einordnen.
Weitere Orte
Weitere Orte: Robledillo.
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