Ávila: Welterbe, Stadtmauer und Kultur
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Kultur
Ávila wurde 1985 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die UNESCO-Welterbestätte umfasst die ummauerte Stadt Ávila und vier romanische Kirchen vor der Stadtmauer. Zu diesen Kirchen gehören San Segundo, San Andrés, San Vicente und San Pedro.
Die Muralla de Ávila verfügt über 87 halbrunde Türme und neun Tore. Sie gilt als eines der weltweit am besten erhaltenen Beispiele vollständig erhaltener defensiver Architektur.
Geschichte
Das Real Monasterio de Santo Tomás wurde von 1482 bis 1493 erbaut. Der Bau stand unter der Schirmherrschaft von Hernando Núñez de Arnalte, María Dávila, Tomás de Torquemada und den Katholischen Königen.
Um 1120 begann der Bau der Basílica de San Vicente. Ihre Türme und der Eingangs-Narthex wurden etwa zwischen 1150 und 1170 errichtet.
Die Basílica de San Vicente gilt als bedeutendes Modell der Romanik in Ávila und als einzigartiges Beispiel der hispanischen Romanik. Ihr aus der Mitte des 12. Jahrhunderts stammendes Kenotaph von Fruchel schildert die Gefangennahme, Verurteilung und das Martyrium der Heiligen Vicente, Cristeta und Sabina.
Die Basílica de Santa Teresa wurde über dem Geburtshaus von Teresa de Cepeda y Ahumada errichtet. Unter der Kirche befindet sich eine große gewölbte Gruft, die heute als Teresiana-Museum dient.
Museen
Der restaurierte Palacio de Los Superunda bewahrt die Ausstattung des Palasts und einen großen Teil der Gemälde des Künstlers. Dort befinden sich außerdem zwei großformatige Porträts von Joaquín Sorolla.
Der Palast des Real Monasterio de Santo Tomás beherbergt ein Museum für orientalische Kunst und ein Museum für Naturwissenschaften.
Das Centro de Interpretación de la Mística führt in das Phänomen der Mystik ein und ist in vier Säle gegliedert: Tradition, Selbsterkenntnis, Erleuchtung und Handeln.
Die Tenerías Judías de San Segundo sind Gerbereien jüdischen Ursprungs. Sie wurden restauriert und als BIC in der Kategorie eines archäologischen Ensembles ausgewiesen. Ab dem 1. März 2024 sind die Tenerías Judías de San Segundo vorübergehend geschlossen.
Traditionen
Die Jornadas Medievales sind auch als „Mercado de las Tres Culturas“ bekannt. Sie wurden als Fiesta de Interés Turístico Nacional anerkannt. Die Jornadas Medievales finden am ersten Septemberwochenende statt und bieten Umzüge, Turniere, Aufführungen, Gastronomie und Musik.
Auf der Plaza del Mercado Chico findet jeden Freitag im Jahr ein traditioneller Lebensmittelmarkt statt.
Geografische Einordnung
Los Cuatro Postes ist eine kleine Einsiedelei von San Sebastián. Sie steht am linken Ufer des Flusses Adaja, westlich von Ávila und am Stadtrand.
Weitere Ortsseiten: Vicolozano, Lancharejo, La Serrada, Villanueva De Ávila, Pradosegar, Horcajo de las Torres, Arenas De San Pedro, Nava Del Barco
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