Solanillos del Extremo zwischen Feldern, Schluchten und historischen Wegen
File:Solanillos del Extremo, Guadalajara, España, 2017-01-03, DD 13.jpg
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Landschaft zwischen Feldern und Schluchten
Solanillos del Extremo liegt in einer Übergangslandschaft zwischen den alcarrianischen Feldern und den Flussschluchten des Tajo. In der Nähe liegt der Embalse de Bolarque. Eine benannte Wanderroute in der Umgebung ist der Camino de Carlos III. Damit stehen offene Felder, eingeschnittene Flusslandschaften und ein Stausee als unterschiedliche Bezugspunkte nebeneinander. Für Ihre Planung ergibt sich daraus ein Wechsel zwischen Landschaftsraum und einzelnen Wegen.
Kirchen, Kapellen und Brunnen
Im Ortsbild steht die Iglesia parroquial de Santiago Apóstol. Die Pfarrkirche wurde im 16. Jahrhundert errichtet und 1802 verändert. Ihr vierteiliger Turm ist durch leichte Gesimse gegliedert, außerdem besitzt sie ein einschiffiges Langhaus mit einem Gipsgewölbe. Bauzeit, spätere Veränderung und die klar gegliederten Bauteile prägen die Beschreibung dieses Sakralbaus.
Zwei Kapellen ergänzen die religiösen Bauwerke des Ortes. Die Ermita de la Virgen de la Soledad ist eine längliche Kapelle südlich des Ortsbereichs, nahe der Straße nach Henche und am Friedhof. Ihr Chor ist halbrund und wird von Strebepfeilern flankiert. Nördlich des Ortsbereichs liegt neben der zum Ort führenden Straße die kleine Ermita de Santa Bárbara mit quadratischem Grundriss. Auch die Brunnen von Solanillos del Extremo gehören zu einem historischen wasserbaulichen Erbe, das im Laufe der Zeit bewahrt wurde.
Wandern mit markanten Stationen
Der Camino de la Piedra del Castillo ist eine leichte Wanderroute über 12,22 km mit 197 m Höhenunterschied. Der RCGU-12 Camino de Haya del Cerro ist ein 9 km langer Rundweg mit einer Dauer von etwa dreieinhalb Stunden. Nach 9 km führt er über die Fuente del Pozo nach Solanillos del Extremo hinein. Sein Verlauf geht über die lange Erhebung Haya del Cerro; während der Route sind die beiden Seiten dieser Erhebung zu sehen.
Die Fuente del Pozo bildet dabei einen besonders präzise beschriebenen Wegpunkt. Sie besteht aus einer großen, sorgfältig behauenen Kalksteinmauer mit einer kapellenartigen mittleren Öffnung und breiten steinernen Wasserleitungen. Die Quelle ist der größte von etwa zwanzig Brunnen der Gemeinde. Auch der Camino de la Piedra del Castillo führt durch die Umgebung der Fuente del Pozo. Ihr großes, quadratisches Becken diente vermutlich früher zum Tränken von Tieren und zum Waschen von Kleidung.
Anreise über Landstraßen
Die kurvenreiche, schmale Straße GU-927 führt von Cifuentes nach Solanillos del Extremo. Von Guadalajara aus führt der beschriebene schnellste Zugang über die A-2 bis zur Ausfahrt 73, anschließend über die CM-2011 nach Brihuega, weiter über die CM-2005 und nach der Überquerung des Tajuña über die GU-925.
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