Villarrubio – Kirche, Landschaft und Camino de las Flores

File:Silo de Villarrubio 02.jpg File:Silo de Villarrubio 02.jpg Foto: Rodelar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Villarrubio verbindet ein historisch geprägtes Ortsbild mit einer Landschaft zwischen den alcarrianischen Hügeln und dem Flusssystem des Guadiela. Traditionelle alcarrianische Architektur prägt den Ort: Häuser aus Bruchsteinmauerwerk sind in das sanfte, für die comarca typische Relief integriert. Das Gelände und die Bauweise stehen dadurch in einem engen räumlichen Zusammenhang.

Landschaft und Gewässer

Villarrubio liegt in einem Übergangsraum zwischen den alcarrianischen Hügeln und dem Flusssystem des Guadiela. Die Landschaft rund um Villarrubio verbindet Anbauflächen, Steineichenbestände und mediterranes Buschland. In der näheren Umgebung liegt das Tal des Flusses Guadiela. Ebenfalls in der näheren Umgebung befindet sich der Buendía-Stausee, der zum Flusssystem des Tajo gehört. Das Guadiela-Tal und der Buendía-Stausee verweisen damit auf zwei unterschiedliche Flusssysteme, die in den beschriebenen Landschaftsbezügen des Ortes zusammenkommen.

Kirche und Erinnerungsorte

Die Kirche Nuestra Señora del Villar stammt aus der Romanik und wurde zu ihrem heutigen spätgotischen Stil umgestaltet. Errichtet ist sie aus weißem Kalkstein; als Pfarrkirche bewahrt sie außerdem einen barocken Altaraufsatz. Romanische Herkunft, spätgotische Umgestaltung und barocke Ausstattung gehören damit zu derselben Baugeschichte. In der Kirche treffen damit romanische Ursprünge, spätgotische Form und barocke Ausstattung aufeinander.

Der geschützte historische Ort Espacio de la torre nº 11 de telegrafía óptica Almendros liegt auf 895 Metern südlich des Weges an der Grenze zwischen Almendros und Villarrubio, neben der Funkantenne. Seit 2008 steht in Villarrubio außerdem ein Denkmal zum Gedenken an den valencianischen Sänger Nino Bravo. Auf der Senda de Nino Bravo gibt es Informationstafeln zu den Liedern des Sängers.

Routen und Fest

Die Kultur-, Landschafts- und Erberoute Camino de las Flores verläuft durch Villarrubio und führt weiter bis nach Uclés. Der Routenname bündelt dabei ausdrücklich kulturelle, landschaftliche und historische Bezüge. Der Verlauf bis Uclés verbindet Villarrubio mit einem weiteren Ziel und erweitert den räumlichen Rahmen der Route. Einen festen Termin im Jahreslauf markiert das Hauptfest von Villarrubio: Es findet am zweiten Augustwochenende zu Ehren der Virgen del Villar statt.

Restaurant und Weinbau

El Vasco ist ein seit 1949 in Villarrubio bestehendes Familienrestaurant in dritter Generation. Im weiteren regionalen Umfeld von Villarrubio liegt das Weinbaugebiet D.O. Vino de Uclés. Die zugehörige Weinroute stellt Weingüter, lokale Gastronomie und Weinbergslandschaften vor. Restaurant, Weinroute und Weinbaugebiet verbinden dabei lokale Gastronomie mit den landwirtschaftlich geprägten Landschaften des weiteren regionalen Umfelds. Die lange Präsenz des Familienbetriebs seit 1949 gehört ebenso zum lokalen Charakter wie die Verbindung von Weinbau, Gastronomie und Landschaft.

Anreise

Die Zufahrt nach Villarrubio erfolgt über die Regionalstraße CM-200, die etwa 20 Kilometer entfernt an die Autobahn A-3 anschließt.

Weitere Orte im selben Ortsverzeichnis sind Salvacañete, Chumillas, Bascuñana de San Pedro, Horcajo de Santiago, Rozalén Del Monte, Víllora, Casasimarro und El Provencio.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.

Unterkünfte in Villarrubio vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter