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Toñanes – Küste, San Tirso und Casa solariega

Unterkünfte in Toñanes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Toñanes ist eine kleine Küstensiedlung mit zerklüfteten Küstenabschnitten und Klippen. Im Ortsbild treffen Küstenlandschaft, Sakralbau, zwei Casa solariega und sichtbare Spuren des ländlichen Alltags aufeinander. So erhält der Ort mehrere konkrete Facetten, ohne dass die Küstenlage aus dem Blick gerät.

File:Acantilados de Toñanes, Alfoz de lloredo--CANTABRIA--SPAIN.jpg File:Acantilados de Toñanes, Alfoz de lloredo--CANTABRIA--SPAIN.jpg Foto: Palacion via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zum selben übergeordneten Reiseziel gehören auch Cobreces, Caborredondo und Oreña.

Landschaft

Vom Pico de la Molina bieten sich Ausblicke auf die Acantilados de Bolao. Am Pico de la Molina steht eine Holzbank mit Aussicht auf das Kantabrische Meer. An den Acantilados de Bolao bildet der Bach La Presa einen Wasserfall. Außerdem enthalten die Acantilados de Bolao die Ruinen von zwei Getreidemühlen. In diesem Landschaftsbild verbinden sich Meerblick, Felsabbrüche, Wasserfall und Spuren früherer Mühlennutzung. Naturinteressierte richten den Blick auf den Pico de la Molina und die Acantilados de Bolao; wer sich zugleich für frühere ländliche Nutzung interessiert, begegnet dort dem Bach La Presa und den Ruinen der Getreidemühlen.

Kultur und Geschichte

Im Ortszentrum von Toñanes steht die Pfarrkirche San Tirso. Sie wurde wahrscheinlich über einem Kloster oder einer Kirche errichtet, die bereits im 12. Jahrhundert erwähnt wurde. Das Portal der Iglesia de San Tirso ist klassizistisch und stammt aus dem 16. Jahrhundert. In der Iglesia de San Tirso befindet sich ein Altarretabel aus dem späten 17. oder frühen 18. Jahrhundert mit salomonischen Säulen. An San Tirso liegen damit eine wahrscheinliche ältere Grundlage, ein klassizistisches Portal und ein späteres Retabel in einem Bauwerk zusammen. Für Kulturinteressierte stehen in Toñanes mit San Tirso, den beiden Casa solariega und der Puente de Toñanes verschiedene Formen gebauter Geschichte nebeneinander. Architekturinteresse und historisches Interesse treffen dabei auf Kirche, Herrenhäuser und eine schmale Steinbrücke.

Architektur

Die Casa solariega de los Gómez de Carandia wurde 1700 erbaut. Sie besitzt seitliche Arkaden und einen großen Balkon zwischen Windschutzmauern. Die Casa solariega de los Cossio besitzt ein Satteldach und eine von Haustein-Windschutzmauern eingefasste Solana. Sie steht möglicherweise mit der Familie Cossio in Toñanes in Verbindung; deren Anwesenheit dort soll bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Die beiden Häuser setzen mit Arkaden, Balkon, Satteldach und Solana unterschiedliche architektonische Akzente.

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Ortsbild

Zwei teilweise von Vegetation überwucherte, von Mauern benachbarter Grundstücke begrenzte Kopfsteinpflasterwege führen in den oberen Teil von Toñanes. Die Puente de Toñanes ist eine schmale Steinbrücke mit einem einzigen Bogen aus Haustein. Sie erlaubt nur die Durchfahrt eines Fahrzeugs. Wege und Brücke zeigen dabei unterschiedliche Maßstäbe des gebauten Ortsbilds: hier schmale, von Grundstücksmauern gefasste Verbindungen, dort eine steinerne Querung mit enger Durchfahrt.

Lokales Leben

Das Fest San Tirso wird am 28. Januar gefeiert. In Toñanes ist auf den Wiesen zu sehen, wie Algen in der Sonne trocknen. Festtag und Wiesenarbeit gehören damit zu den sichtbaren Ausdrucksformen des Ortes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alfoz De Lloredo.

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