Cobreces: Strand, Klippen und Kirchen
File:Cobreces, Alfoz de Lloredo.jpg
Foto: Luis Fermín TURIEL PEREDO via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Cóbreces liegt am Küstenweg des Jakobswegs, der zwischen Santillana del Mar und Comillas verläuft.
Küste und Natur
Die Playa de Luaña ist ein 400 Meter langer und 70 Meter breiter Strand mit goldenem Sand. Der mäßige Wellengang eignet sich für Wassersport, insbesondere zum Surfen. Die Playa de Luaña verfügt über einen barrierefreien Zugang, Duschen und Rettungsschilder. Bei Ebbe wird unterhalb der Klippen von Bolao ein Strand sichtbar.
Die Klippen von Bolao umfassen die Ruinen zweier Getreidemühlen. Zu den Klippen gehört außerdem ein Wasserfall. Der Bach La Presa bildet diesen Wasserfall. An ihm treffen Süßwasser aus dem Fluss und Salzwasser des Kantabrischen Meeres zusammen. Die Erosion hat an den Klippen von Bolao Hohlräume geschaffen. Diese Hohlräume dienen Seevögeln als Nistplätze.
Weitere Ziele: Oreña, Caborredondo und Toñanes.
Wege
Ein Weg von einem Kilometer Länge führt durch die Fluren von Cóbreces. Er ist gut ausgeschildert und endet an den Klippen von Bolao. Das Monumento al peregrino ehrt die Pilger, die Cóbreces auf der Küstenroute des Jakobswegs passieren. Diese Pilger sind auf dem Weg nach Santiago de Compostela oder Santo Toribio de Liébana. Der gleichnamige Park beziehungsweise Platz dient ihnen als Rastplatz.
Kultur
Die Pfarrkirche San Pedro Ad. Vincula wurde Ende des 19. Jahrhunderts im neogotischen Stil errichtet. Zu ihr gehören zwei große Türme. Sie besitzt eine Rosette, Spitzbogenfenster und Glasfenster. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Sie besitzt außerdem eine achteckige Vierungskuppel.
Die Ermita de Santa Ana wurde im 16. Jahrhundert von der Familie Villegas gegründet. Später wurde sie im neogotischen Stil umgebaut. Sie besitzt einen bedeutenden Altaraufsatz im salomonischen Stil aus dem 18. Jahrhundert.
Die Zisterzienserabtei Santa María de Viaceli ist ein 1910 errichtetes Klosterensemble. Das Ensemble ist um einen Kreuzgang angeordnet. Seine Fassade ist mit Spitzbogenfenstern geschmückt. Sie ist außerdem mit Spitzbogenarkaden versehen. Die Abtei verfügt über eine alte Bibliothek von beträchtlichem Wert.
Das ehemalige Kloster San Felices y San Pedro wurde im 10. Jahrhundert an der Küstenroute des Jakobswegs errichtet. Es bewahrt ein gotisches Portal. Der Triumphbogen der Apsis ist mit Kapitellen sowie figürlichen und heraldischen Motiven geschmückt. Außerdem bewahrt das ehemalige Kloster eine Schopfwalme.
Ein neogotischer Turm mit Zinnen ähnelt dem Alcázar von Segovia. Ein Wappenschild trägt die Wappen von Cabeza, Terán, Mier und González.
Regionale Besonderheit
Queso Trapa ist ein handwerklich hergestellter Doppelrahmkäse. Er wird aus der Milch kantabrischer Kühe hergestellt. Im Verkaufsladen des Klosters wird der Käse angeboten.
Für einen Aufenthalt in Cóbreces können Sie ein Hotel als Unterkunft in Betracht ziehen; die Entscheidung über die konkrete Dauer und den Ablauf bleibt dabei vollständig Ihrer eigenen Planung für die einzelnen Tage der Reise überlassen.
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