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Lloreda – Wege, Natur und kantabrisches Erbe

Unterkünfte in Lloreda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lloreda zwischen Suscuaja-Tal und Kulturerbe

Lloreda liegt in der Ebene des Suscuaja-Tals. Die Ruta IV „De Lloreda a Esles“ beginnt in Lloreda an einer botanischen Anlage; die Senda Botánica Francisco Ortíz Obregón liegt auf einer kleinen Fläche am Dorfplatz von Lloreda de Cayón. Damit stehen eine Wanderroute und ein botanischer Ort in einem konkreten Bezug zum Dorf und geben zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Erkundung.

File:Lloreda (Cantabria) Ermita Santa Lucia (39690).jpg File:Lloreda (Cantabria) Ermita Santa Lucia (39690).jpg Foto: Ibai1984 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Auf der Ruta IV „De Lloreda a Esles“ verläuft der Weg parallel zum Fluss Suscuaja. Anschließend steigt die Strecke zwischen Eichen auf und führt am Rand einer Eukalyptusplantage entlang. Der Wechsel zwischen Flusslauf, Eichen und Plantage prägt den Verlauf. Wer Lloreda zu Fuß kennenlernen möchte, findet hier eine Route, deren Landschaft sich Schritt für Schritt entlang klar benannter natürlicher Bezugspunkte entwickelt.

Ein eigener Naturort ist die Senda Botánica Francisco Ortíz Obregón am Dorfplatz. Beschriftete Tafeln erläutern die Merkmale und Bedingungen der einzelnen Baum- und Straucharten. Außerdem veranschaulicht die Anlage einen großen Teil der Gehölzarten der Valles Pasiegos. Als Treffpunkt für Schulen und naturinteressierte Gruppen verbindet sie die Betrachtung der Pflanzen mit einer gemeinsamen Beschäftigung im Dorf. Die Anlage bietet damit einen eigenen botanischen Ort in Lloreda, auch wenn keine längere Wanderung auf dem Programm steht.

Zum architektonischen Erbe von Lloreda gehören kantabrische herrschaftliche Bauten, darunter Wappenhäuser. Diese Häuser erinnern an die Bedeutung des Ortes als Gemeindesitz im 19. Jahrhundert. Mit Familien wie Ruiz Obregón, González Camino, Ceballos Obregón und Ruiz Barreda sind zugleich Namen verbunden, die dort zu jener Zeit lebten. Das Ortsbild erhält dadurch eine historische Ebene, die sich mit den Landschaftseindrücken des Suscuaja-Tals verbindet.

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Eine längere Wanderoption bietet die Route „La cabecera del Suscuaja“. Sie führt über fünf Stunden von Lloreda nach Esles und ist für Wanderer mit mittlerem Schwierigkeitsgrad geeignet. Unterwegs verläuft sie durch den Buchenwald Hayedo de Esles. Die Strecke erweitert den Blick vom Talraum auf einen konkreten Waldabschnitt und verbindet Lloreda mit Esles über eine ausgedehnte Route.

Von Santander aus führt die Anreise über die CA-142 in Richtung Guarnizo und Villacarriedo. Vor Sarón geht es links auf die CA-618 in Richtung Santa María de Cayón und Llerana; diese Straße führt direkt nach Lloreda. Auch das Projekt comounamanzana gehört zu den besonderen Ortsbezügen: Es begann 2007 in Lloreda im Valle de Cayón damit, dass Juan Pedro und María Apfelbäume pflanzten. Beim Hofbesuch umfasst das Angebot einen geführten Rundgang durch die Obstbäume mit Erläuterungen zum ökologischen Anbau und zur saisonalen Bewirtschaftung der Früchte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santa María De Cayón.

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