Caranceja zwischen Geschichte und Río Saja
Unterkünfte in Caranceja
Kultur und Geschichte
In Caranceja führt die Geschichte von der Pfarrkirche bis zu den historischen Herrenhäusern. Die Pfarrkirche San Andrés gilt als eine der ältesten Kirchen Kantabriens. Außerdem befindet sich in Caranceja die Einsiedelei San Roque. Zum historischen Herrenhausbestand gehören das Haus García de Sobrecasa y Bustamante und das Haus Barreda y Yebra. Sakralbauten und Herrenhäuser stehen damit jeweils für eigene historische Bauformen und tragen zugleich die Namen, unter denen sie in Caranceja bekannt sind.
File:Caranceja, Cantabria. near Cabezon de la Sal - panoramio.jpg
Foto: gesoe62 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Eine weitere historische Spur ist der Palacio de Caranceja. Das Boutique-Hotel Palacio de Caranceja wurde nach der Restaurierung eines Palastes aus dem 17. Jahrhundert im Jahr 2008 eröffnet. Die Fassade und das Holztor des Palacio de Caranceja sind als Kulturgüter von kulturellem Interesse (BIC) katalogisiert. Der Palast aus dem 17. Jahrhundert, seine Restaurierung und die Eröffnung im Jahr 2008 gehören zu dieser Geschichte ebenso wie die geschützten Teile der Fassade und das Holztor.
An der La Peñona de Caranceja, auch Peña Caranceja genannt, wurden paläolithische archäologische Funde mit Überresten aus den solutreischen und magdalenischen Kulturen entdeckt. Der Fundplatz verbindet damit einen konkreten Namen mit Überresten aus zwei benannten Kulturgruppen der Altsteinzeit.
Feste
Im August finden in Caranceja zwei benannte Feste statt. Das Fest San Roque findet jedes Jahr am 15. und 16. August statt. Das Fest Las Cofradías wird am ersten Sonntag im August gefeiert. Die beiden Termine unterscheiden sich durch ihre feste Datumsangabe beziehungsweise durch die Bindung an den ersten Sonntag des Monats.
Natur
Am Río Saja liegt ein ein Kilometer langer Abschnitt zwischen Caranceja und Casar de Periedo, der renaturiert wurde. Im Abschnitt des Río Saja bei Caranceja wurden ehemalige, damals nicht mehr wasserführende Flussarme wiederhergestellt. Die Renaturierung betrifft somit sowohl den benannten Abschnitt zwischen den beiden Orten als auch frühere Flussarme, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wasserführend waren.
Angeln
Am Río Saja befindet sich außerdem das Angelrevier Caranceja. Die kantabrischen Angelbestimmungen für 2026 erlauben im Angelrevier Caranceja am Río Saja das Angeln mit natürlichem Köder. Traditionelles Forellenfischen ist vom Puente de Golbardo bis zum Zusammenfluss mit dem Arroyo del Rey erlaubt. Für das Angelrevier sind damit das Regeljahr 2026, der natürliche Köder und der Abschnitt des traditionellen Forellenfischens ausdrücklich miteinander verbunden.
Verkehr
Durch Caranceja verläuft die Nationalstraße N-634. Über Quijas ist Caranceja an die Autovía del Cantábrico angebunden, die etwa 4 km entfernt liegt. Die Straßenverbindung umfasst damit die N-634 in Caranceja, den Anschluss über Quijas und die ungefähr angegebene Entfernung zur Autovía.
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