Guamasa: Ländliche Geschichte, Kirche und kanarische Feste

Guamasa verbindet ländliche Prägung, Wege, religiöse Orte und kanarisches Brauchtum. Landwirtschaft, Kirchen, Feste und Routen geben dem Ort mehrere konkrete Themen.

Ländliche Geschichte

Guamasa gilt als Teil der ländlichen Geschichte von San Cristóbal de La Laguna. Seit vorhispanischer Zeit ist Guamasa von landwirtschaftlichen und viehwirtschaftlichen Traditionen geprägt. Zu den landwirtschaftlichen Erzeugnissen der Gegend von Guamasa gehören Weizen, Lupinen, Obstbäume, Kartoffeln und Gemüse. Landwirtschaft und Viehwirtschaft prägen hier gemeinsam das Bild einer über lange Zeit gewachsenen Nutzung des Landes. Für kulturgeschichtlich Interessierte öffnet sich damit ein Themenfeld aus ländlicher Kultur und gewachsener Landwirtschaft. Weizen, Lupinen, Obstbäume, Kartoffeln und Gemüse bilden dabei eine konkrete Reihe, die den landwirtschaftlichen Charakter des Ortes anschaulich ergänzt. Zusammen mit den viehwirtschaftlichen Traditionen entsteht ein geschlossenes Bild der ländlichen Prägung.

Als hervorgehobener Ort in Guamasa liegt der Paseo de Las Acacias nahe der Bajada del Boquerón. Er ist ein gepflasterter Fußweg, der auf einem großen Teil seines Verlaufs neben dem Straßenverkehr verläuft.

Wege und Routen

Die Route El Ortigal–Guamasa ist 5,92 km lang und für Fahrräder geeignet; in Bereichen mit dichtem Verkehr ist jedoch Vorsicht geboten. La Laguna Ecotours ist eine Sammlung selbstgeführter Routen.

Kirche und Feste

Santa Rosa de Lima steht in Guamasa für eine frühere Kapelle und die heutige Kirche. Die Kapelle Santa Rosa de Lima wurde 1929 von der Diözese Nivariense zur Pfarrkirche erhoben. Die Kirche Santa Rosa de Lima in Guamasa ist der ersten seliggesprochenen Frau gewidmet, die auf dem amerikanischen Kontinent geboren wurde. Die frühere Kapelle Santa Rosa de Lima wurde von den Bewohnern vor Ort finanziert und besteht noch heute. Die heutige Kirche Santa Rosa de Lima ist in einem auffälligen neugotischen Stil gestaltet und ein Werk von Mariano Estanga.

Für Interessierte an kanarischen Traditionen stehen religiöse Feste und Volkssport als unterschiedliche Themen nebeneinander. In Guamasa findet im Juni eine Romería zu Ehren von San Isidro Labrador statt, mit der für die Ernte gedankt wird. Im September findet eine Romería zu Ehren von Santa Rosa de Lima statt. Der wichtigste Tag der Feierlichkeiten zu Ehren von Santa Rosa de Lima in Guamasa ist der 30. August. Die Romería zu Ehren von San Isidro Labrador in Guamasa führte über den Paseo de Las Acacias. Die Danza de Guamasa nahm an dieser Romería teil. Kulturinteressierte sehen in Guamasa mit Kirche Santa Rosa de Lima, La Lucha Canaria und Danza de Guamasa drei unterschiedliche kulturelle Themen. Die Romerías zu San Isidro Labrador und Santa Rosa de Lima ergänzen diesen kulturellen Schwerpunkt um religiöse Festtraditionen.

In der Gegend von Guamasa hat der kanarische Volkssport „La Lucha Canaria“ eine fast sieben Jahrzehnte lange Tradition. Zusammen mit den Romerías und der Danza de Guamasa bildet La Lucha Canaria ein Nebeneinander religiöser Feste und kanarischen Volkssports.

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