Fasnia: Vulkanwege, Kulturlandschaft und Tradition

File:Tenerife, Fasnia (25).jpg File:Tenerife, Fasnia (25).jpg Foto: Michal Klajban via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In Fasnia beginnt die Ruta Circular de La Zarza im Ortsteil La Zarza und verbindet die Weiler La Zarza, La Sombrera und Sabina Alta. Die Route führt an historischen, mit der Wasserversorgung verbundenen Stätten und Quellen vorbei, darunter der Naciente de La Zarza, der früher die Anwohner mit Wasser versorgte. Außerdem passiert sie traditionelle ländliche Gebäude und landwirtschaftliche Terrassen, die mit vulkanischem Gestein wie Tosca und Jable errichtet wurden.

Weitere Ziele: Oroteanda Baja, La Caleta, Villa De Arico, Puerto De La Cruz, San Marcos, Arico, Acojeja und La Sabinita.

Wanderwege

Der lineare Wanderweg SL-TF 263 Fasnia–El Escobonal kann an den Ruinen der aus dem 17. Jahrhundert stammenden Ermita de San Joaquín oder hinter der Iglesia de San Joaquín im Ortskern von Fasnia beginnen. Sein Ziel liegt an der Plaza de la Iglesia von El Escobonal; wegen des linearen Verlaufs sind Start und Ziel austauschbar. Der Weg verläuft teilweise auf dem alten Camino Real, dessen ursprüngliche Pflasterung an einigen Stellen erhalten ist. Dabei durchquert er landwirtschaftlich geprägte Mittellagen mit bewirtschafteten Flächen, kleinen Siedlungen, asphaltierten Abschnitten und Erdwegen und bietet eine charakteristische Kulturlandschaft der Region.

Natur

Die Route Volcán de Fasnia ist ein mittelschwerer, nicht homologierter Linearweg mit einer Länge von 7,2 km, einer angegebenen Dauer von etwa 2 Stunden und 30 Minuten sowie jeweils 247 Höhenmetern Auf- und Abstieg. Sie führt an alten Vulkankegeln vorbei und umrundet die schwarzen Vulkankegel der als Volcán de Fasnia bekannten Eruption vom Januar 1705. Die Route verläuft im Nationalpark Teide.

Das Acantilado de La Hondura ist als Gebiet von wissenschaftlichem Interesse ausgewiesen. Es besteht aus einer Ansammlung von Lavaströmen und Pyroklasten, ist 30 Meter hoch und 2.500 Meter lang und weist kleine Buchten und Schluchten auf. Das Barranco de Fasnia y Güímar weist Kiefernwälder, Tabaibal-Vegetation und Felsvegetation auf, darunter den endemischen und bedrohten Cerrajón (Sonchus gummifer). Vom Ortskern von Fasnia aus erreicht man die Schlucht über die TF-28 in Richtung Güímar; etwa 1 km vom Ortskern entfernt quert die Straße die Schlucht und erreicht den Ausgangspunkt.

Kultur

Das Museo Vieja Escuela La Zarza geht auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück und bewahrt eine für diese Zeit repräsentative Möblierung. Zur überlieferten Handarbeit gehört die traditionelle Klöppel- beziehungsweise Calado-Spitzenarbeit, die in einigen Haushalten von Fasnia weiterhin von Müttern an ihre Töchter weitergegeben wird.

Küste

Die Playa de Las Eras verfügt über einen großen Parkplatz; in der Umgebung gibt es eine kleine Uferpromenade für Spaziergänge entlang der Küste. Das Acantilado de La Hondura ist über die Ausfahrt nach Las Eras erreichbar. Von der Straße, die Las Eras mit der TF-1 verbindet und das Schutzgebiet begrenzt, führen mehrere Wanderwege in das Gebiet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teneriffa.

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