Arona: Kultur, Vulkanlandschaften und Küste
File:Paseo El Salinero, 13, 38650 Arona, Santa Cruz de Tenerife, Spain - panoramio.jpg
Foto: karel291 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Kultur
Aronas historisches Zentrum wurde am 3. April 2006 als Bien de Interés Cultural (BIC) unter Schutz gestellt. Ein Rundgang führt durch die gepflasterten Straßen Domínguez Alfonso und Duque de la Torre sowie durch die Querstraßen La Luna und del Medio. Herrenhäuser und weitere Gebäude spiegeln die Entwicklung der zivilen Architektur seit dem 18. Jahrhundert wider. Im historischen Zentrum verbindet die Veranstaltung „Arona en Tradiciones“ Musik, Gastronomie, traditionelle Spiele und Sportarten, Kunsthandwerk und Folklore.
Die Pfarrkirche San Antonio Abad wurde in ihrer heutigen Gestalt Ende des 18. Jahrhunderts errichtet und im 19. Jahrhundert wiederaufgebaut. Sie steht am Ort einer ehemaligen Kapelle aus dem 17. Jahrhundert. Im einschiffigen Kirchenraum nimmt ein polychromes Holzretabel die gesamte Rückwand ein.
Natur
Das Malpaís de Rasca besteht aus vulkanischen Lavaströmen und bildet eine karge Vulkanlandschaft. Dort kommen küstennahe und landeinwärts wachsende Cardonal-Tabaibal-Vegetation sowie zahlreiche endemische Elemente vor. Der Weg durch das Malpaís de Rasca von El Fraile zum Leuchtturm ist 3 Kilometer lang, dauert etwa 1,5 Stunden und hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad. Im Naturschutzgebiet Malpaís de Rasca dient eine asphaltierte Piste als angepasster, hindernisfreier Weg für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Das Naturdenkmal Montaña de Guaza umfasst 725,7 Hektar im Gemeindegebiet von Arona. Die Route an der Nordflanke der Montaña de Guaza beginnt an der Straße TF-6223, führt auf den 430 Meter hohen Gipfel und verläuft anschließend über die Südseite zur Playa del Callao sowie weiter über 6,5 Kilometer nach Los Cristianos. Auf den Mesas de Guaza wurden einige prähispanische Bestattungen sowie mehrere Steinbrüche entdeckt, deren Ursprung mindestens bis in das späte 17. Jahrhundert zurückreicht.
Wandern
Die Route durch den Barranco de Chija beginnt in Valle San Lorenzo und kehrt nach 3 Kilometern zum Ausgangspunkt zurück. Eine weitere Wanderroute verläuft durch das Schutzgebiet Ifonche und durch die Corona Forestal. Im Ort Arona beginnt bei den Charcas de Ancón außerdem eine 8,5 Kilometer lange Wanderroute, die am Roque de Imoque vorbeiführt, über die Montaña de Suárez verläuft und nach der Querung des Barranco del Rey nahe dem Ausgangspunkt endet.
Weitere Orte: Chayofa, Costa Del Silencio, Las Galletas, Playa De Las Américas, Palm Mar, Valle De San Lorenzo und La Camella.
Küste und Meer
Der Hafen von Los Cristianos verbindet Teneriffa mit den Nachbarinseln La Gomera, La Palma und El Hierro. Vom Hafen starten Bootsausflüge zur Beobachtung verschiedener Wal- und Delfinarten in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Strände rund um Los Cristianos verfügen über angepasste Zugänge für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Playa de Las Américas ist ein 500 Meter langer Strand mit goldenem Sand, Duschen und barrierefreiem Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. An der Playa de Las Américas gibt es benannte Surfbereiche wie Fitenia, La Izquierda, El Medio, La Derecha und El Dedo.
Regionale Küche
Für Mountainbikes gibt es in Arona mehrere von der Umweltbehörde Teneriffas genehmigte Wege. In der Zona Alta wird traditionelle kanarische Küche mit lokalen Erzeugnissen, Käse aus der Region und Eintopfgerichten als Bestandteil eines ländlichen Umfelds hervorgehoben.
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