Máguez: Wanderwege, Dorfkultur und La Piedra Mágica
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Foto: Frank Vincentz via Source, CC BY-SA 3.0
Máguez gilt als eines der ältesten Dörfer der Gemeinde Haría. Zwischen der geschützten Bergkulisse, ländlichen Feldern und verschiedenen Wanderwegen zeigt der Ort eine Verbindung von Landschaft, Bewegung und Geschichte.
Zwischen Bergen und ländlichen Feldern
Geschützt von einer Gruppe von Bergen liegt Máguez, zu der unter anderem Los Llanos, Los Helechos, Las Quemadas, La Mesa und La Atalaya gehören. Die Felder rund um den Ort umfassen Rebflächen, Feigenbäume und Ananasanbau. Diese Kombination spricht Reisende an, die Naturbeobachtung und ländliche Kultur miteinander verbinden möchten.
Um die Kirche Santa Bárbara und La Sociedad als zentrale Punkte entwickelte sich Máguez. Der Ortsname wird mit dem Wort „Magua“ in Verbindung gebracht. Die Kirche von Máguez gilt zudem als einzige kirchliche Arbeit eines Künstlers, der als emblematisch gilt.
Wandern zwischen Haría und Máguez
Der Wanderweg Haría–Máguez verbindet Haría und Máguez über den 330 m hohen Vulkan La Atalaya. Daneben ist „Caminando Máguez“ eine eigene Wanderroute im Besucherführungsprojekt „Caminando Haría“ der Gemeinde Haría; die Routen dieses Projekts, einschließlich „Caminando Máguez“, verlaufen als Rundwege.
Zur Orientierung enthält der Führer zu „Caminando Haría“ Routenbeschreibungen, Karten und Höhenprofile. Online stehen außerdem detaillierte KML-Dateien zum Download bereit. Für Reisende, die einen Weg lieber über Karte, Höhenprofil oder digitale Datei einordnen, bietet dieses Material mehrere Zugänge.
La Piedra Mágica als kurze oder längere Wegvariante
Der Sendero La Piedra Mágica bietet eine kurze Variante von 1,3 km und eine lange von 2,66 km. Beide beginnen und enden am Aula de la Naturaleza de Máguez. Der Weg gilt als klar abgegrenzt und leicht auffindbar; die zwei Längen helfen Ihnen, die Wanderung nach dem gewünschten Umfang zu planen.
Der Sendero richtet sich an die Vorschulstufe, einschließlich der Altersstufen drei, vier und fünf Jahre. Auf dem Weg führt María, ein Bauernmädchen aus Máguez, Kinder durch eine Erzählung über frühere ländliche Lebensweisen, Bräuche und landwirtschaftliche Traditionen. Zugleich erkundet der Sendero verschiedene Lebewesen und natürliche Elemente der Umgebung und führt am Ende zur Piedra Mágica.
Kirche und Festtraditionen
In der Kirche verbinden sich unterschiedliche Materialien und Bildmotive. Das Wandbild besteht aus Steinen aus der Rofera von Guatiza und zeigt zwei Engel, die den Tabernakel halten. Im Tempel befinden sich außerdem zwei Lampen aus gebranntem Ton sowie eine Tabernakeltür, die der Keramiker Juan Brito gefertigt hat.
Mit den San-Pedro-Feierlichkeiten in Máguez war ein Veranstaltungsprogramm vom 25. Juni bis zum 30. Juni verbunden. Es umfasste Workshops, Musik, eine Verbena, einen Ausflug, Wettbewerbe sowie die traditionelle Prozession und Messe. Das Programm verband damit kreative, musikalische, gemeinschaftliche und religiöse Elemente.
Weitere Ziele für den Vergleich: Arrecife, San Bartolomé, El Mojón, Yaiza, Tinajo, Mozaga, Montaña Roja, Tajaste
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