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Fuencaliente de La Palma: Vulkane, Salinen und Malvasía

Unterkünfte in Fuencaliente De La Palma

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fuencaliente de La Palma zeigt seine vulkanische Seite im Naturdenkmal Los Volcanes de Teneguía. Es umfasst 457,4 Hektar im Gemeindegebiet von Fuencaliente und besteht aus vulkanischen Kegeln und Lavafeldern, darunter auch solche historischer Ausbrüche. Dazu kommen markante Küstenlandschaften, Weinbau und Orte mit eigenständigen Kulturzeugnissen.

File:Los Canarios, en el municipio de Fuencaliente de La Palma (Santa Cruz de Tenerife, España).jpg File:Los Canarios, en el municipio de Fuencaliente de La Palma (Santa Cruz de Tenerife, España).jpg Foto: Jonay Brito via Source, CC BY 3.0

Weitere Ortsseiten: Las Indias, Los Quemados, Las Caletas.

Vulkane und Wege

Die 17,5 Kilometer lange Ruta de los Volcanes weist 1.207 Meter Höhenunterschied auf. Ihr Endpunkt ist der Leuchtturm von Fuencaliente; zugleich endet die Route im Ort Los Canarios, der als Zentrum der Gemeinde Fuencaliente bezeichnet wird. Ein weiterer Weg ist der Wanderweg SL FU 112, der von Los Quemados nach El Puertito in Fuencaliente führt.

Das Besucherzentrum des Vulkans San Antonio liegt außerhalb von Los Canarios an der Straße in Richtung Las Indias. Zum Zentrum gehört ein geführter Weg über den Vulkankegel. Das Centro de Interpretación de los Volcanes in Fuencaliente verfügt außerdem über eine kleine Kuppel für astronomische Beobachtungen.

Der restaurierte alte Leuchtturm von Fuencaliente umfasst an seiner Basis die besuchbare Casa del Farero. Auf der Etappe zum Leuchtturm ist rechts der Roque de Teneguía zu sehen; dort wurde eine Reihe altkanarischer Felsgravuren gefunden.

Strände und Meeresraum

Der Strand Echentive entstand 1971 nach dem Ausbruch des Vulkans Teneguía und gehört zum Naturdenkmal Los Volcanes de Teneguía im Süden von La Palma. Am Strand gibt es natürliche Badebecken, in denen auch bei stärkerem Wellengang gebadet werden kann.

Der Strand La Zamora ist durch einen Felsen, der als natürliche Barriere dient, in die Bereiche Zamora Grande und Zamora Chica geteilt. La Zamora ist ein schwarzer Sandstrand und wird wegen seiner Wassertiefe besonders Tauchbegeisterten empfohlen. Bei Flut und kräftigem Wellengang herrschen Bedingungen, unter denen Surfer die Wellen nutzen.

Die Salinas de Fuencaliente sind als Gebiet von wissenschaftlichem Interesse ausgewiesen, weil sie vielen Zugvögeln als Rastplatz dienen. Weißes Salz, schwarzer vulkanischer Boden und das blaue Meer verbinden sich dort zu einer charakteristischen Küstenlandschaft. Kleine Salzkristalle werden handwerklich gesammelt und getrocknet; außerdem kann man dort Flor de Sal kaufen.

Die seit 2001 bestehende Meeresreserve von La Palma erstreckt sich über einen 15 Kilometer langen Küstenstreifen und reicht bis in eine Tiefe von mehr als 1.000 Metern.

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Wein und Feste

Los Canarios gilt als Weinbauort mit zahlreichen Bodegas und als einer der Orte, an denen Malvasía hergestellt wird. Die Jornadas de la Malvasía „La Viña y el Vino“ fanden 2026 zum vierten Mal statt. Sie umfassten eine kommentierte Verkostung trockener und süßer Malvasía-Weine verschiedener örtlicher Bodegas und Jahrgänge der Gemeinde.

Im Rahmen der 2026 veranstalteten Jornadas de la Malvasía „La Viña y el Vino“ gab es außerdem einen interpretativen Spaziergang durch die Weinbaulandschaft von Los Quemados. Die Fiestas de la Vendimia sind eine wiederkehrende Feier; für 2025 und 2026 sind sie ausgewiesen. Zu ihnen gehören ein Umzug und der traditionelle Pasacalle mit dem Tanz der Caballos Fuscos. Traditionell werden dabei typische lokale Speisen und Wein aus der Region ausgegeben.

Kultur und Aussicht

Der Mirador de Las Indias bietet einen Panoramablick auf den Süden von La Palma, die Küste, Bananenplantagen und die Insel El Hierro. Zum Aussichtspunkt gehören eine Décima von Miguel Martín Méndez und eine Skulptur des Künstlers Gustavo Díaz.

Die Kirche San Antonio Abad ist seit April 1996 als Kulturgut von kulturellem Interesse (BIC) eingestuft; ihre Vorgeschichte reicht zu einer alten, bis 1522 zurückreichenden Kapelle zurück. Sie bewahrt eine mit Fresken des Malers Ubaldo Bordanova aus dem Jahr 1904 geschmückte Decke sowie bemerkenswerte religiöse Schnitz- und Bildwerke, darunter den Cristo del Entierro, die Kreuzigungsgruppe, die Virgen del Carmen und zwei Darstellungen des San Antonio Abad.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Palma.

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