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Playa de Santiago: Strand, Hafen und Fischereigeschichte

Unterkünfte in Playa De Santiago

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Playa de Santiago verbindet eine Küste mit ruhigem Badewasser, einen Hafen mit Fischereigeschichte und eine Wanderetappe durch Täler und Hügel. Der Ort auf La Gomera zeigt dabei seine maritime Seite ebenso deutlich wie die Spuren seiner Entwicklung im 20. Jahrhundert.

File:2015 La Gomera 407 150702 Playa de Santiago Ermita de la Virgen del Carmen.JPG File:2015 La Gomera 407 150702 Playa de Santiago Ermita de la Virgen del Carmen.JPG Foto: Steffen 962 via Wikimedia Commons, CC0

Wandern bis an die Küste

Die Etappe 7 zwischen Alajeró und Playa de Santiago ist 10,5 Kilometer lang. Ein Abschnitt verläuft auf dem Weg nach Playa de Santiago über die Route 22 des Wanderwegenetzes von La Gomera. Die Etappe erreicht den Strand über die Calle Santiago Apóstol und verbindet damit den Weg durch das Inselinnere mit dem Ortsbereich an der Küste.

Unterwegs führt die Etappe 7 durch Täler und Hügel, die von früher ausgedehnten Anbauflächen geprägt sind. Diese historische Landschaft begleitet den Weg bis zum Strand am Ende der Etappe. Dort können Wandernde in ruhigem Wasser baden.

Fischereigeschichte und lokales Leben

Playa de Santiago entstand Anfang des 20. Jahrhunderts als Siedlung einer kleinen Gruppe von Fischern am Strand. In dieser frühen Fischersiedlung wurden zwei Konservenfabriken errichtet. Die Fischerei gehört damit nicht nur zur heutigen Hafennutzung, sondern auch zur Geschichte des Ortes.

Die Casa Cultural de Playa de Santiago beherbergt eine Dauerausstellung über die Fischerei. An der Uferpromenade, der Hauptstraße von Playa de Santiago, gibt es Bars, Restaurants und Terrassen, in denen guter Fisch angeboten wird. Im Gebiet von Playa de Santiago liegt außerdem der Inselflughafen.

Strand zwischen Fels und Terrassen

Der Strand Playa de Santiago liegt zwischen einem felsigen Massiv und einem von Terrassenfeldern bedeckten Hang. Ruhige Badegewässer umspülen den Strand. Am Strand gibt es ein Tourismusbüro, Abfalleimer, einen Reinigungsdienst und einen Sportbereich. Die Felswand, die Terrassenfelder und die Einrichtungen am Ufer gehören zu den sichtbaren Elementen dieses Küstenabschnitts.

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Kirche und Feste

Im Ortszentrum steht die Pfarrkirche Salvador del Mundo. Mit ihrer ansprechenden Fassade ist sie ein markantes Bauwerk von Playa de Santiago. In der Kirche befindet sich ein Christus aus dem 17. Jahrhundert.

Auch die Feste zu Ehren der Virgen del Carmen greifen die Verbindung des Ortes mit dem Meer auf. Sie umfassen eine maritime Prozession in der Bucht von Playa de Santiago. Kirche, religiöses Fest und Bucht bilden dabei unterschiedliche Schauplätze des lokalen kulturellen Lebens.

Hafen und Unterwasserwelt

Der Hafen von Playa de Santiago dient sowohl der Fischerei als auch der Sport- und Freizeitschifffahrt. Vom Anleger des Hafens starten maritime Ausflüge. Kajakfahren gehört zu den Wassersportaktivitäten, die in Playa de Santiago möglich sind. Der Hafen verbindet so den Arbeitsbereich der Fischerei mit Angeboten auf dem Wasser.

Zum maritimen Umfeld gehört außerdem der Tauchplatz Las Gorgonias. Dort gibt es eine artenreiche Meereswelt und eine Unterwasserlandschaft mit Felsformationen, die vorwiegend aus Lava und Basalt bestehen. Hafen, Kajak, maritime Ausflüge und der Tauchplatz Las Gorgonias geben der Küste von Playa de Santiago mehrere klar unterscheidbare Facetten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alajero.

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