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Sardina auf Gran Canaria: Kultur, Feste und Wasserbaugeschichte

Unterkünfte in Sardina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sardina auf Gran Canaria verbindet Wasserbaugeschichte, religiöse Traditionen und lebendige Kulturveranstaltungen. Der hydraulische Speicherteich stammt aus dem 17. Jahrhundert. Rechteckige Proportionen, Mauern aus Stein und Kalkmörtel, außenliegende Strebepfeiler und ein Überlauf bestimmen seine Architektur. Eine nahegelegene Cantonera zur Wasserverteilung gehört ebenfalls zu diesem historischen Zusammenhang. Der Albercón liegt nahe der Kirche in Sardina del Sur.

Zum selben übergeordneten Ortszusammenhang gehört auch Vecindario.

Kultur und Geschichte

Die ehemalige Ermita de San Nicolás de Bari wurde als Kulturzentrum restauriert. Heute beherbergt sie Ausstellungen, Kurse und verschiedene weitere Aktivitäten. Zugleich reicht ihre religiöse Geschichte weit zurück: In der Ermita wurde im Dezember 1814 die erste Messe gefeiert. Die Messe von 1814 gehört zur Geschichte der Ermita, während Ausstellungen, Kurse und weitere Aktivitäten ihre heutige Nutzung als Kulturzentrum bilden.

Auch das Centro Cultural El Cine in Sardina wird für öffentlich zugängliche Kulturveranstaltungen genutzt. Die Heredad de Agua de Sardina del Sur lädt dazu ein, besucht zu werden und ihre Geschichte kennenzulernen. Schülerinnen und Schüler besichtigten die Heredad im Rahmen eines Bildungsbesuchs. Damit stehen neben der ehemaligen Kapelle und dem Kulturzentrum auch Wasserverwaltung und lokale Erinnerungskultur im Mittelpunkt der kulturellen Orte.

Feste und religiöse Traditionen

Die Fiestas zu Ehren von San Isidro Labrador in Sardina del Sur umfassen kulturelle und landwirtschaftliche Programmpunkte. Zum Festprogramm gehört eine Vieh- und Kunsthandwerksmesse. Außerdem umfasst es eine Prozession zur Heredad de Aguas mit Gebeten um Regen. Landwirtschaft, Handwerk und religiöse Tradition erhalten so jeweils ihren eigenen Platz im Festgeschehen. Die Messe verbindet damit landwirtschaftliche und handwerkliche Programmpunkte mit einer religiösen Prozession und den Gebeten um Regen.

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Auch der Karneval von Sardina del Sur besitzt eine eigene Geschichte und hat sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Besonders im Mittelpunkt stehen die Beerdigung der Sardine und das Fest der Indianos. Im Viertel La Orilla von Sardina findet in der zweiten Septemberhälfte ein Fest zu Ehren des heiligen Vinzenz Paul und der Virgen de la Caridad del Cobre statt. Für die Karwoche sind in Sardina del Sur szenische Darstellungen der Passion und des Todes Jesu Christi als Programmpunkt aufgeführt. Auch das 40-jährige Bestehen des Karnevals gehört zu dieser eigenständigen Festgeschichte von Sardina del Sur.

Wege und lokale Produkte

Der Camino de Santiago de Gran Canaria kann in Sardina an der Ermita de San Nicolás de Bari begonnen werden.

Zur lokalen Esskultur gehören außerdem frühere öffentliche Verkostungen im Haus der Kultur von Sardina, der ehemaligen Kapelle. Dort wurden lokale Produkte wie Inselkäse, Öl und Wein vorgestellt. Bei einer Veranstaltung erläuterten Käsemeister bei einer Käseverkostung die Eigenschaften der einzelnen Käsesorten. Die Verbindung von ehemaliger Kapelle, Verkostung und handwerklichem Wissen gibt diesem Kulturort auch eine kulinarische Seite.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santa Lucía De Tirajana.

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