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El Matorral: Küste, Archäologie und Fiestas de San Juan

Unterkünfte in El Matorral

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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El Matorral zeigt seine Küstenseite an der Playa de las Caletillas. Die Bucht gilt als halbwild beziehungsweise naturnah und wurde zur Anpassung an das Baden und den Aufenthalt der Menschen regeneriert. Bei den Regenerierungsarbeiten wurden Felsbrocken aus dem Gezeitenbereich entfernt und ein etwa 50 Meter breiter sowie ungefähr 170 Meter langer Sandbereich geschaffen. Die Playa de las Caletillas liegt in der Nähe des Flughafens von Fuerteventura in El Matorral. Küstenform, Gezeitenbereich und Sandfläche gehören damit zu den prägenden konkreten Elementen dieses Abschnitts.

File:2012-01-22 15-51-12 Spain Canarias El Matorral.jpg File:2012-01-22 15-51-12 Spain Canarias El Matorral.jpg Foto: Hansueli Krapf This file was uploaded with Commonist . via Source, CC BY-SA 3.0

An der Playa installierte die Gemeinde einen OneUp-Notfall- und Wasserrettungstotem. Der Rettungstotem verfügt über eine direkte Verbindung zum Notfalldienst 1-1-2 und über schnell aufblasbare Rettungsbojen. Die Einrichtungen ergänzen die naturnahe Bucht um klar benannte Funktionen für Notfall- und Wasserrettung.

Weitere Ortsziele: Tetir.

Ankunft und Verkehr

Der Flughafen Fuerteventura liegt in El Matorral, fünf Kilometer von Puerto del Rosario, der Hauptstadt der Insel, entfernt. Der Flughafen El Matorral wurde am 14. September 1969 offiziell eröffnet. So verbindet sich der Ortsname mit einem Flughafen, dessen Geschichte bis zu einem genau datierten Eröffnungsereignis zurückreicht.

Zum 1. Juli 2026 nahm die Linie 3 Exprés eine zusätzliche Haltestelle in El Matorral auf. Sie verkehrt zwischen Puerto del Rosario und Caleta de Fuste und stellt damit eine Verbindung zwischen dem Ort und diesen beiden genannten Zielen her.

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Geschichte und Archäologie

Der Fundplatz Rosa de Abajo steht mit der frühen, auf das 7. und 8. Jahrhundert n. Chr. datierten indigenen Besiedlung Fuerteventuras in Verbindung. Rosa de Abajo gilt als bislang einzige datierte Freiluftbestattung und als Fundort der frühesten bislang bekannten funerären Überreste Fuerteventuras. Bei den Untersuchungen am Fundplatz Rosa de Abajo in El Matorral wurden in Fuerteventura Bestattungen im Freien beziehungsweise an der Oberfläche festgestellt. Siedlungsgeschichte und Bestattungsarchäologie treten an diesem Fundplatz gemeinsam hervor.

Ein Unterkiefer und einige Knochen der oberen Gliedmaßen wurden am Fundplatz Rosa de Abajo geborgen und dem Archäologischen Museum von Fuerteventura übergeben; der Fundplatz wurde in das Inselarchäologische Inventar aufgenommen. 2024 veranlasste der Kulturerbedienst des Cabildo de Fuerteventura unter der Leitung von Rayco León dort eine archäologische Untersuchung, die von Tibicena.Arqueología y Patrimonio durchgeführt wurde. Ziel war zu klären, ob die gefundenen Überreste tatsächlich zu einer kulturell bedeutsamen Bestattung gehören und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Zur Geschichte des Platzes gehören damit geborgene Funde, ihre museale Übergabe, die Aufnahme in das Inselarchäologische Inventar und die Untersuchung ihrer Bedeutung und des erforderlichen Schutzes.

Gemeinschaft und Tradition

Die Fiestas de San Juan in El Matorral sind ein Gemeinschaftsfest, das Tradition, Kultur und Unterhaltung für alle Altersgruppen verbindet. Zu den mehrtägigen Aktivitäten gehören Romerías, Verbenas mit Live-Musik, Workshops, traditionelle Spiele, Sportwettbewerbe, Kindershows und religiöse Feiern.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Puerto Del Rosario.

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