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Pozo Negro – Küste, Malpaís und La Atalayita

Unterkünfte in Pozo Negro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Küste und Landschaft

Die Playa de Pozo Negro besteht aus dunklem Sand und Geröll und ist im Allgemeinen zum Baden geeignet. Sie liegt am Ende des breiten, weitläufigen Valle de Pozo Negro, eines der bedeutendsten hydrografischen Merkmale der Gemeinde Antigua. Küste und Talraum bestimmen damit gemeinsam das Landschaftsbild des Ortes.

File:Playa de Pozo Negro - Fuerteventura - 1.JPG File:Playa de Pozo Negro - Fuerteventura - 1.JPG Foto: Xosema via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Valle de Pozo Negro ist von Malpaís bedeckt, einer vor Jahrtausenden entstandenen vulkanischen Lavaströmung aus den Calderas von Liria und La Laguna. Das dunkle Lavagestein gehört ebenso zum sichtbaren Umfeld wie die geschützten Naturbereiche rund um das Tal.

Das Poblado de La Atalayita liegt innerhalb der geschützten Landschaft Paisaje Protegido del Malpaís Grande und grenzt im Süden an das Naturdenkmal Monumento Natural de Cuchillos de Vigán. Die archäologische Siedlung befindet sich außerdem im Valle de Pozo Negro.

Geschichte und Archäologie

Die ersten historischen Hinweise auf Pozo Negro stammen aus der Zeit der Eroberung vor knapp 600 Jahren. Der natürliche Hafen von Pozo Negro diente als Anlandeplatz für Menschen und Waren. Die Küste war damit nicht nur ein Landschaftsraum, sondern auch ein Ort, an dem Bewegung und Versorgung zusammenkamen.

Das Poblado de La Atalayita liegt in der Ortschaft Pozo Negro in Antigua und ist als Bien de Interés Cultural (BIC) in der Kategorie einer archäologischen Zone eingestuft. Die Verbindung von Siedlung, Tal und geschützter Landschaft macht den Ort zu einem konzentrierten Schauplatz für die Geschichte von Pozo Negro.

La Atalayita umfasst 1.200 m² mit mehr als 115 Bauwerken. Zu der Anlage gehört außerdem ein Ausstellungsbereich über die Geschichte der Siedlung. Die Größe der Anlage und die Vielzahl ihrer Bauwerke stehen dabei unmittelbar neben der historischen Einordnung als archäologische Zone.

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Im Centro de Interpretación Poblado de La Atalayita können Besucher Bauwerke erkunden, die mehr als sechs Jahrhunderte alt sind. Beim Aufstieg zum Gipfel von La Atalayita lässt sich ein Panoramablick auf die Siedlung genießen. So gehören sowohl die Erkundung der alten Bauwerke als auch der Blick auf die Anlage selbst zum Umfeld des Poblado.

Spuren des ländlichen Lebens

Im Gebiet von Pozo Negro gibt es Gambuesas, also aborigine Viehpferche für Viehzucht und Weidewirtschaft, außerdem Zisternen und Wasserbrunnen. Diese Zeugnisse seines ethnografischen Reichtums ergänzen die archäologischen Bauwerke um Spuren des täglichen Umgangs mit Tieren und Wasser.

Weitere Orte: Fustes, Triquivijate.

Vor Ort

Die Zufahrtsstraße nach Pozo Negro ist die FV-420. Pozo Negro verfügt über einen kommunalen Campingbereich mit Stellplätzen für Zelte und Wohnwagen. Direkt an der Küste gibt es zwei Restaurants. Damit stehen neben Strand, Tal und Kulturstätte auch ein Campingbereich und gastronomische Anlaufpunkte unmittelbar im Ort zur Verfügung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Antigua.

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