Noalla zwischen Küste, Kultur und Jakobsweg
Unterkünfte in Noalla
Noalla verbindet Küste, Archäologie, Sakralbauten und einen Bezug zum Jakobsweg. Die Küstenzone weist Strände und felsige Klippen auf und liegt innerhalb des Natura-2000-Netzes. Auch die Punta de A Lanzada und ihre Umgebung gehören wegen ihres ökologischen und landschaftlichen Werts zum Natura-2000-Netz. So treffen in Noalla und A Lanzada maritime Landschaft, Naturwert und Kulturgeschichte auf konkrete Schauplätze.
File:2017 Castro da Lanzada. Noalla. Sanxenxo. Galiza-3.jpg
Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Wege
Ein 1,2 Kilometer langer Gehwegabschnitt an der EP-9212 verbindet den Ortskern von Noalla mit dem Strand A Lanzada. Der Sendero azul mágico de A Lanzada ist 3 Kilometer lang. Beide Wege gehören zu den benannten Verbindungen durch den Küstenraum, unterscheiden sich aber in ihrer Länge und ihrem jeweiligen Ausgangspunkt.
Für Besucher, die Landschaft und Bewegung verbinden möchten, stehen damit Strände, felsige Klippen, die Punta de A Lanzada und zwei unterschiedlich lange Wegverbindungen als konkrete Themen nebeneinander. Die Natura-2000-Zugehörigkeit der Küstenzone sowie der Punta de A Lanzada und ihrer Umgebung bleibt dabei ein eigener Bestandteil des Landschaftsbilds.
Kultur und Jakobsweg
Die archäologische Stätte von A Lanzada umfasst eine Nekropole und ein Casto. Der Castro an der archäologischen Stätte stammt aus dem 8. Jahrhundert v. Chr.; die Gräber in der Nekropole stammen aus dem 3. bis 4. Jahrhundert n. Chr. Die Stätte verbindet damit eine benannte Nekropole mit einem deutlich älteren Castro und zwei klar unterschiedlichen historischen Zeiträumen.
Die Ermita de Nosa Señora de A Lanzada ist ein spätromanischer Sakralbau aus dem 12. Jahrhundert. In der Ermita hängt ein Miniaturschiff von der Decke, das mit dem Schutz der Seeleute verbunden ist. Sakrale Architektur und das maritime Zeichen verknüpfen sich hier in einem konkreten Bauwerk.
Die Kirche Santo Estevo de Noalla bewahrt romanische Baureste. Sie besitzt außerdem ein Kreuzigungsrelief und einen Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert. Romanische Baureste, Relief und Glockenturm gehören damit zu den unterscheidbaren Elementen dieses Kirchenbaus.
Der Pazo de Quintáns in Noalla ist mit dem Jakobsweg verbunden, insbesondere mit der Ruta del Mar de Arousa y Ulla. Der Pilgerwegbezug ergänzt die archäologischen und sakralen Schauplätze um eine weitere kulturelle Verbindung.
Für kulturgeschichtlich Interessierte bündeln Nekropole, Castro, Ermita und Kirche mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Der Küstenraum von Noalla und A Lanzada verbindet dabei Naturthemen mit Bauwerken und archäologischen Stätten.
Feste und lokale Küche
Zur XXXI Festa da Ostra de Noalla sollte nahe dem Fußballplatz ab 11 Uhr morgens ein Verkostungszelt mit verschiedenen Produkten öffnen. Dazu sollten Austern, Miesmuscheln, Sardinen, Churrasco und Empanada gehören. Das Fest stellt damit Meeresprodukte und weitere Speisen in den Mittelpunkt eines zeitlich benannten Verkostungsangebots.
Weitere Ziele im selben Umfeld sind A Lanzada, Portonovo.
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