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Coles: Romanik, Miño und Vía da Plata

Unterkünfte in Coles

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Coles verbindet den Miño, historische Bauwerke und Wege mit einer Landschaft, die sich über Wasserraum und Höhenlagen erschließt. Der schmale Uferstreifen des Miño in Coles liegt zwischen 100 und 300 Metern Höhe und ist als Naturraum ausgewiesen. Der Stausee von Velle nimmt diesen Abschnitt des Miño ein, der durch die Pfarreien Santo Eusebio da Peroxa, Melias und Ribela verläuft. Wasser und Ufer bilden damit einen klaren geografischen Bezugspunkt für die Erkundung des Ortes, ohne dass Coles auf eine einzige Facette festgelegt ist.

File:Guiso de arroz con coles de Bruselas, España.jpg File:Guiso de arroz con coles de Bruselas, España.jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Romanik und barocke Architektur

Sein kulturelles Profil zeigt sich an Sakralbauten und historischen Architekturformen. Die romanische Kirche Santiago de Gustei liegt am Jakobsweg und wurde Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Die zeitliche Einordnung des Baus und seine Lage am Jakobsweg geben diesem Sakralbau zwei klar benannte historische Bezugspunkte. Die Kirche San Paio de Albán bewahrt romanische Überreste; am Tympanon ihres Hauptportals ist ein Bildnis der Jungfrau hervorzuheben. Der Turm von Albán wurde im 15. Jahrhundert wiederaufgebaut. In Coles stehen damit romanische Bauteile und ein späterer Wiederaufbau in einem zeitlich weit gespannten Zusammenhang.

Ein besonders eigenständiger architektonischer Akzent ist das Pazo de Fontefiz. Es besitzt einen U-förmigen Grundriss aus Granit mit einem Innenhof. Das Pazo de Fontefiz ist ein Beispiel barocker Architektur sowie Symbol und Sitz einer Familienlinie. Im Inneren des Pazo de Fontefiz befindet sich eine repräsentative Steintreppe. Für Kulturinteressierte stehen am Pazo damit Außenform, Innenhof und die repräsentative Steintreppe als konkrete architektonische Details nebeneinander. Seine U-Form aus Granit und der Innenhof geben dem Bau eine klar erkennbare architektonische Struktur.

Regionale Küche und historische Wege

Auch die lokale Esskultur ist mit einem konkreten Fest verbunden. Die gastronomische Wallfahrt San Román in Cambeo umfasst den Genuss von carne ao caldeiro, Oktopus, Cea-Brot und lokalem Wein. Auf dem Fest verbinden sich so ein Fleischgericht, Oktopus, Brot und Wein in einer ausdrücklich benannten kulinarischen Tradition. Die Wallfahrt nennt damit mehrere Speisen sowie Wein aus der Region.

Wege geben Coles eine weitere historische und aktuelle Richtung. Die Vía da Plata verlängert die Römerstraße, die Emerita Augusta (Mérida) mit Asturica Augusta (Astorga) verband. Zusätzlich führt ein neuer Weg der Ruta da Plata durch Coles in Richtung Santiago de Compostela. Die Namen Mérida und Astorga markieren die historische Verbindung der Römerstraße, während Santiago de Compostela den Zielbezug des neuen Weges bezeichnet. Die beiden Wege verbinden in Coles einen historischen Fernweg mit einer Route in Richtung Santiago de Compostela.

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Der Miño als Wasserbezugspunkt

Am Miño kommt schließlich ein Flusshafen hinzu. In Coles gibt es am Miño einen Flusshafen mit Stegen zum Anlegen und Festmachen. Die Stege gehören dabei ausdrücklich zum Flusshafen am Miño. Der Flusshafen verfügt damit über Stege zum Anlegen und Festmachen.

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