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Xunqueira de Espadanedo: Kloster, Töpferei und Wege

Unterkünfte in Xunqueira de Espadanedo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Handwerk

Xunqueira de Espadanedo hat mit der traditionellen Töpferei von Niñodaguia ein klar erkennbares kulturelles Thema. Diese Töpferei heißt „Olería“ und besteht dort fort. Bei ihrer traditionellen Herstellung bildet die Glasur „orella de boi“ den Abschluss des Verfahrens. Sie gilt als identitätsstiftendes Merkmal und Echtheitssiegel der traditionellen Herstellung der Gegend. Die örtliche Keramik ist damit durch einen eigenen Namen für die Töpferei und eine eigens benannte Glasur geprägt. Beide Begriffe gehören zur handwerklichen Überlieferung von Niñodaguia und verankern dieses Thema innerhalb der Gemeinde.

File:Xunqueira de Espadanedo, Xunqueira 01-07a.jpg File:Xunqueira de Espadanedo, Xunqueira 01-07a.jpg Foto: Lameiro via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kloster und Baugeschichte

Im Zentrum der Ortschaft Xunqueira de Espadanedo liegt an der Straße OU-536 das Kloster Santa María de Xunqueira de Espadanedo. Es ist seit 1174 urkundlich nachgewiesen. Die Klosterkirche bewahrt aus dem Mittelalter einen basilikalen Grundriss mit drei Schiffen und halbrunden Apsiden. Zum Kloster gehört außerdem der Regularkreuzgang, der in der Neuzeit zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde. Die Klosteranlage verbindet dadurch eine mittelalterliche Kirche mit einem später erneuerten Teil des klösterlichen Komplexes. Für die Ortsgeschichte sind sowohl die frühe urkundliche Erwähnung als auch die unterschiedlichen Bauphasen des Klosters maßgeblich.

Schneehäuser und Skulptur

In Xunqueira de Espadanedo sind zudem zwei restaurierte „casiñas da neve“ (Schneehäuser) erhalten. Ein weiterer markanter Ort ist O Faladoiro de Frei Martín. Dabei handelt es sich um eine Skulptur auf einem natürlichen Balkon mit Blick auf das Zisterzienserkloster Santa María de Xunqueira de Espadanedo.

Feste und Gemeindeleben

Auch die örtlichen Traditionen haben feste Namen und Formen. Im Dorf Niñodaguia findet jährlich das Encontro de Cacharreiros statt. Sábado Longo ist eine lebendige, über Generationen weitergegebene ethnografische Tradition. Es wird als partizipatives Gemeindefest von der Asociación Cultural Os Xuncos organisiert. Das Encontro de Cacharreiros ist dabei mit dem Dorf Niñodaguia verbunden, während Sábado Longo als von einem örtlichen Kulturverein organisiertes Gemeindefest benannt ist. So treten neben dem Handwerk auch wiederkehrende Formen des gemeinschaftlichen Kulturlebens hervor.

Ausgewiesene Wege

Für Wege und Bewegung gibt es in Xunqueira de Espadanedo ausgewiesene und digitalisierte Wanderwege. Sie richten sich an Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Profilen. Zusätzlich wurden alte Wege wiederhergestellt und zu Wanderwegen ausgebaut, die für den Radtourismus angepasst sind. Das Wegenetz umfasst damit ausgewiesene Wanderangebote und wiederhergestellte Verbindungen, deren Nutzung für den Radtourismus ausdrücklich berücksichtigt wird. Wandern und Radfahren stehen hier als getrennt benannte Formen der Fortbewegung im Mittelpunkt.

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Serra do Rodicio

Die Flugzone Serra do Rodicio verfügt am Hang des Rodicio über einen offiziellen Startplatz für das Gleitschirmfliegen. Im Gebiet besteht außerdem die Möglichkeit, Tandemflüge mit erfahrenen Piloten zu unternehmen, die das Gebiet aufsuchen.

Aussichtspunkt Campo do Eirado

Der Aussichtspunkt Campo do Eirado liegt neben der hölzernen Startrampe des Downhill-Parcours.

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