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Portomarín: Geschichte, Pilgerweg und Miño-Landschaft

Unterkünfte in Portomarín

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geschichte und Ortsbild am Miño

Portomarín verbindet den Französischen Weg mit einem historischen Ortsbild am Miño. Zum historischen Ensemble Vila de Portomarín gehört eine römische Brücke aus dem 2. Jahrhundert. Die Kirche San Juan (San Nicolás) wurde zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert als spätromanische Wehrkirche vom Orden des heiligen Johannes von Jerusalem errichtet. In ihren seitlichen Kapellen mit Baldachinen sind Wandmalereien erhalten. Der geschichtliche Bogen reicht damit von römischer Zeit bis zur mittelalterlichen Sakralarchitektur und schließt erhaltene Bildkunst ein. Römische Brücke, Wehrkirche, seitliche Kapellen und Wandmalereien führen dabei durch mehrere historische Ebenen des Ortes.

File:Rúa e igrexa de San Pedro de Portomarín eue.jpg File:Rúa e igrexa de San Pedro de Portomarín eue.jpg Foto: Lmbuga (Luis Miguel Bugallo Sánchez) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Weg als Zugang und Aussichtspunkt

Die aus Granit errichtete Escalinata de Portomarín nutzt einen Bogen der alten mittelalterlichen Brücke, führt zur kleinen Kapelle Unserer Lieben Frau vom Schnee und hat 46 Stufen. Die Escalinata e Capela das Neves dient Pilgern auf dem Französischen Weg direkt nach der Überquerung des Miño als Zugang nach Portomarín. Die versetzte Kirche bei der Escalinata e Capela das Neves bietet heute einen schönen Panoramablick auf den Stausee am Miño.

Der Abschnitt des Französischen Weges von Portomarín nach Gonzar ist 8,2 km lang, weist einen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad auf und hat eine geschätzte Dauer von 1 Stunde und 35 Minuten. Für Ihre Etappenplanung lassen sich Länge, Schwierigkeitsgrad und geschätzte Dauer als getrennte Größen berücksichtigen.

Festtag und Landschaftsrahmen

Die Festa da Augardente e da Anguía findet jeden Ostersonntag zu Ehren des Augardiente von Portomarín statt. Bei diesem Fest ernennt das Cabildo Xeral da Orde Serenísima da Alquitara jedes Jahr neue Ritter und Damen, die sich verpflichten, den Augardiente von Portomarín zu verteidigen, bekannt zu machen und zu würdigen. Der Ostersonntag ist damit zugleich Festtermin und Anlass für diese jährlich wiederkehrende Ernennung.

Portomarín gehört zu dem Gebiet Ribeira Sacra e Serras do Oribio e Courel. Das Gebiet erstreckt sich über die mittleren Flussgebiete des Miño und seines wichtigsten Nebenflusses Sil sowie die umgebenden Gebirgszüge. Flüsse und Gebirge bilden dadurch den regionalen Landschaftsrahmen, in den Portomarín eingebunden ist. Die mittleren Flussgebiete von Miño und Sil bilden dabei den wasserbezogenen Teil, die umgebenden Gebirgszüge den bergigen Rahmen.

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Praktische Orientierung im Ort

Die Ponte Novo kann mit dem Auto überquert werden; an beiden Seiten gibt es Fußgängerwege, auf denen Sie am Stausee entlanggehen können. Im Zentrum von Portomarín gibt es einen kommunalen Wohnmobilstellplatz mit vier Parkplätzen; Dienstleistungen befinden sich in der Nähe.

Das Pazo de Berbetoros, auch Casa de la Marquesa genannt, wurde teilweise an seinen heutigen Standort versetzt. Erhalten ist dort nur die Solana, das charakteristischste Element des Gebäudes.

Weitere Ziele: Bolmente, Castelo, Chavín, Airoá, San Cosme De Barreiros, Guitiriz, Monterroso, Fonfría

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lugo.

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